Bürger-Service

Gemeinde Wörth/Isar

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84109 Wörth a.d. Isar

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Suchzeitraum: 05. Juli 2020 - 05. Juli 2021

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Bekanntmachung Schloßpark Schwaige West

Bekanntmachung Schloßpark Schwaige West

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"Bekanntmachung"


Die Gemeinde gratuliert – Bauhofleiter feierte seinen 60. Geburtstag

Grund zum Feiern im Hause Lindner – unser Bauhofleiter Reinhold Lindner wurde 60 Jahre „jung“. Die beiden Bürgermeister ließen es sich nicht nehmen, ihrem Bauhofchef persönlich zum runden Geburtstag zu gratulieren. Sie verbanden dies –auch im Namen des gesamten Gemeinderats- mit einem großen Dank für den unermüdlichen Einsatz des Jubilars zum Wohle der Gemeinde. Bei Reinhold Lindner gibt es diesbezüglich keinen Sonn- oder Feiertag, wenn er und sein Team gebraucht werden, ist man stets zur Stelle. Wir wünschen dem „Neu-60iger“ weiterhin alles Gute und vor allem Gesundheit!


„Multi-User-Zentrum“ im Wörther Gewerbegebiet erhielt Zustimmung

Der Neubau eines Multi-User-Zentrums im Gewerbegebiet Moospoint stand auf der Tagesordnung des Wörther Gemeinderats. Dazu erteilte das Gremium nach entsprechender Präsentation und Aussprache sein Einverständnis.
Zunächst stellte Frau Kathrin Fuhrmann, Regional Managerin der Fa. GARBE Industrial Real Estate GmbH, und hier zuständig für die Projektentwicklung, die Firma vor. Das Unternehmen mit verschiedenen Bürostandorten in Deutschland, London und Luxemburg verfügt an 104 Standorten über 144 Objekte mit einer vermietbaren Gesamtfläche von rund vier Mio. qm. So ist der Standort Wörth auch in den Fokus der Firma geraten. Die Firma beabsichtigt die Gewerbefläche westlich des Papierwerks zu entwickeln und darauf ein Multi-User-Zentrum errichten. Vergleichsobjekte befinden sich in Eching und Moosburg. Die Gebäude bzw. Hallen werden erstellt und an potentielle Mieter (Firmen mit Teilproduktion/Lagerflächen) vermittelt. Interessenten für das Wörther Projekt sind bereits vorhanden, laut Frau Fuhrmann steht man in „sehr guten Gesprächen“. Das Multi-User-Zentrum ist teilbar in zwei Mietbereiche (7.700 qm und 4.800 qm), die Zu- und Ausfahrt erfolgt über die Siemensstraße. Bürgermeister Scheibenzuber betonte die Bedeutung des vorhandenen Bebauungsplans und den Blick auf die Einhaltung der Festsetzungen. Gerade im Bereich der vorgeschriebenen Höhen zwischen 6,50 und 12,50 Metern sollten keine Abweichungen zugelassen werden. Diese Vorgaben werden vom Bauherrn eingehalten, so das Gemeindeoberhaupt. Der Grünordnungsplan wird nicht nur vollumfänglich erfüllt, der Firma ist es wichtig, viele zusätzliche „grüne Akzente“ zu setzen. Insgesamt werden 105 Bäume neu gepflanzt. Auf dem gesamten Dach ist eine Photovoltaikanlage vorgesehen und im Süden und Osten entsteht eine grüne Lärmschutzwand. Die Warenanlieferung erfolgt im Norden bzw. im Westen des Gebäudes und im Süden in einem eigens dafür vorgeschalteten Anbau. Ein weiterer Schwerpunkt der Planungen lag in den vorgeschriebenen Emissionskontingenten, die laut dem Vortrag entsprechend berücksichtigt wurden und bedingt durch die Nutzungsart auch eingehalten werden können. Einzige Abweichung zum Bebauungsplan ist die dort aufgeführte Begrünung der Außenfassade. Davon wurde Abstand genommen, da diese Art der Bepflanzung, in Verbindung mit den hohen Temperaturen an der Fassade, wenig erfolgversprechend ist. Der Gemeinderat sprach sich einstimmig für den vorgestellten Neubau aus.


Erweiterung Wörther Rathaus beschlossen

Ausführliche Planungen, viele Besprechungen unter Einbindung des Personals, des Wörther Gemeinderats und der Gemeinschaftsversammlung waren notwendig, um letztlich das fertige Sanierungs- und Umbaukonzept für das Wörther Rathaus vorzustellen. Dazu begrüßte Bürgermeister Stefan Scheibenzuber in der letzten Gemeinderatssitzung die zuständige Planerin, Frau Sylvia Kasper vom Architekturbüro Kasper und Hoffmann aus Landshut/Dingolfing.
Der Auszug der Raiffeisenbank machte es laut Scheibenzuber erst möglich, über die dringend benötigte Erweiterung der Rathauskapazitäten konkret nachzudenken. Für den Wörther Gemeinderat war die Entscheidung klar, dass freiwerdende Gebäude sollte angekauft und die Ideen umgesetzt werden. Die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft sind aus Sicht der Bevölkerungszahlen gewachsen, die Aufgaben werden immer vielfältiger und der Dienstleistungsgedanke für die Bürgerinnen und Bürger steht ebenfalls im Fokus. Durch das zweite Gebäude können nun die notwendigen Büroräume geschaffen werden. Ziel war es von Anfang an, beide Gebäude baulich zu verbinden, sodass der Bürger nur einen Eingang hat und von dort aus zu den jeweiligen Stellen geführt wird, so Kasper in ihren einleitenden Ausführungen. In dem vorgeschalteten Eingangsbereich befindet sich der geplante Aufzug, ein weiterer Aspekt im Sinne der Barrierefreiheit wird mit einem direkten Übergang zwischen Rathaus und altem Bankgebäude im 1. OG verfolgt. Die räumliche und funktionelle Einteilung im bestehenden Rathaus bleibt größtenteils gleich, hier entstehen jedoch zusätzliche Zimmer für Drucker, EDV und für eine/n Auszubildende/n. Im Erdgeschoss des ehemaligen Bankgebäudes sind das Standesamt, das Einwohnermeldeamt sowie der Beratungsraum für VdK und Palliativ geplant. Im 1. OG werden die Räumlichkeiten für die drei Bürgermeister samt Vorzimmer vorgehalten. Der Vorbau erhält im Bereich des Obergeschosses einen Konferenzraum. Da seit längerer Zeit Gedanken zu einem Wörther Heimatmuseum vorhanden sind, führte die Planerin mit Bürgermeister Scheibenzuber Gespräche in der Regierung von Niederbayern. Diese waren laut Kasper durchaus erfolgreich: In der alten SB-Zone der Bank wird das Heimatmuseum seinen Platz finden, für das dazugehörige Archiv erfolgt der DG-Ausbau des alten Bankgebäudes. Diese Bereiche werden nach den Aussagen in der Regierung staatlich gefördert. Der Gemeinderat stimmte den Planungen zu. Nach Abschluss aller erforderlichen Feinplanungen und Ausschreibungen könnte laut Bürgermeister Stefan Scheibenzuber der Baubeginn für Frühjahr 2021 anvisiert werden. 


50/50 Mobil Landkreis Landshut - Wertschecks in Wörth übergeben

Eigentlich hätte das, unter der Trägerschaft des Landkreises, stehende Projekt schon im April starten sollen, aber auch hier machte die Corona-Krise den Planern einen Strich durch die Rechnung, so dass es jetzt mit schwierigeren Rahmenbedingungen, erst Anfang Juni  gestartet ist. Eine der Gemeinden, an die nun die Wertschecks übergeben wurden war Wörth. Die Seniorenbeauftragte des Landkreises, Janine Bertram, und der Kreisjugendpfleger Markus Daiker, die Hauptorganisatoren des Projektes, hatten aber nicht nur die Wertschecks im „Gepäck“ sondern auch viele Informationen für die Verantwortlichen vor Ort dabei.
Zum halben Preis mit teilnehmenden Mietwagen- und Taxiunternehmen fahren: Das können künftig junge Leute im Alter von 14 bis 26 Jahren, Senioren ab 70 sowie Menschen mit einer außergewöhnlichen Gehbehinderung. Gerade Jugendliche, die am Freitag- oder Samstagabend Freunde treffen, im Nachbarort ein Fest besuchen oder nachts in Landshut ausgehen wollen, leiden oftmals unter der Situation: Sie wollen feiern, ohne sich Sorgen machen zu müssen, wie sie danach wieder wohlbehalten nach Hause kommen. Bei Senioren ist es oft genau das Gegenteil, Sie wollen auch im fortgeschrittenen Alter in ihrem gewohnten Umfeld bleiben und dennoch von zu Hause aus, ohne größere Schwierigkeiten, zum Einkaufen oder zum Arzt gelangen können. Diese Lücken können nun in Zukunft durch das „50/50 Mobil“ geschlossen werden, das sowohl jungen Menschen als auch Senioren sowie Menschen mit einer außergewöhnlichen Gehbehinderung die Möglichkeit eröffnet, zum halben Preis mit einem teilnehmenden Mietwagen- und Taxiunternehmen zu fahren und somit flexibel und sicher ihr gewünschtes Ziel zu erreichen. Bezahlt wird die Fahrt mit sogenannten „Wertschecks“, die der Landkreis Landshut über die beteiligten Gemeinden, die Homepage www.5050mobil.de oder die Seniorenbeauftragte im Landratsamt verkauft und die nur die Hälfte des Nennwerts kosten: So kann zum Beispiel ein Wertscheck über 20 Euro für nur zehn Euro erworben werden, die andere Hälfte übernimmt der Landkreis. Die Wertchecks gelten ganztägig ohne Einschränkung, pro berechtigter Person ist die Ausgabe auf 60 € pro Monat beschränkt. Befristet ist das Projekt vorerst bis 31.03.2022. Ansprechpartnerin bei der VG Wörth ist Fr. Hopfensperger (08702/94 01-15), die auch die Wertschecks verkauft. Eines der teilnehmenden Verkehrsunternehmen hat seinen Sitz in der Gemeinde Wörth.

(v.l.n.r.): Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, Jugendbeauftragter Mario Zollitsch und Ludwig Thoma jun., Janine Bertram, 2. Bürgermeister/Seniorenbeauftragter Ludwig Thoma sen. und Markus Daiker bei der Übergabe der Wertschecks

Feldstraßen im Gemeindebereich saniert

Der Wörther Bauhof hat die Sanierung der gemeindlichen Feldstraßen abgeschlossen. Über vier Kilometer Straße wurden teilweise oder sogar komplett mit Kies aufgefüllt und anschließend mit einer schweren Walze bearbeitet. Dazu war der ein oder andere Kiestransport notwendig. Insgesamt wurden ca. 980 Tonnen Kies verarbeitet.


Bewerbung/Vergabe Baugrundstücke Schlosspark-Schwaige-West/Ost / Richtlinien und Fragebogen

Die offizielle Bewerbungsphase für die Baugebiete Schlosspark-Schwaige-West und Schlosspark-Schwaige-Ost beginnt am 15.11.2019 und endet am 15.12.2019.
Der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 05.11.2019 die Richtlinien für die Vergabe von Wohnbaugrundstücken im Gebiet der Gemeinde Wörth a.d.Isar beschlossen, diese sind ab 06.11.2019 in Kraft getreten. Die genannten Richtlinien, sowie den Fragebogen für Kaufbewerber, als Download im Anhang.

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"Fragebogen"
"Richtlinien für die Vergabe von Wohnbaugrundstücken"


Bekanntmachung zur Feststellung des abschließende Ergebnisses

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"Bekanntmachung"


Jahresauftakt bei den Wörther Senioren

-Mobiler Einkaufswagen, Spielenachmittag und Seniorenbuch-

Trotz aufziehendem Sturmtief konnte sich Seniorenbeauftragter Ludwig Thoma mit seinem Beirat beim ersten Treffen im neuen Jahr über ein bis auf den letzten Platz gefülltes Pfarrheim freuen. Namentlich begrüßte Thoma zunächst ersten Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, Altbürgermeister Karl Rannow sowie die Gemeinderäte Gerhard Biller und Rainer Zollitsch. Thoma konnte weiterhin eine Abordnung des Pfarrgemeinderates, der Angerer und des Malteser Hilfsdienstes aus Niederaichbach begrüßen.
Einen ganz besonderen Dank stattete er gleich zu Beginn den Kuchen-Bäckerinnen ab, die auch im vergangenen Jahr immer zur Stelle waren, wenn Kuchen benötigt wurden. Ein Pralinenpräsent war der Dank für ihre Mühen. Auch dieses Mal ließ das reichhaltige Buffet keine Wünsche offen. Worte der Anerkennung und des Dankes hatte der Seniorenbeauftragte für die Angerer und den Pfarrgemeinderat. Der Seniorenfasching, organisiert von den Angerern und unterstützt von Wörther Geschäften, sozusagen das erste Highlight in 2020, ist seit 20 Jahren ein fester Termin der Wörther Senioren.  Ebenso verhalte es sich mit dem Seniorenadvent. Dieser wird Traditionell vom Pfarrgemeinderat organisiert und erfreut sich jedes Jahr großer Beliebtheit. Der Seniorenadvent „beschließt“ sozusagen das Wörther Seniorenjahr.  

„Eine Gesellschaft muss sich daran messen lassen, wie sie mit ihren schwächsten Gliedern umgeht“, mit dieser Einleitung dankte Bürgermeister Scheibenzuber allen, die sich für die schwächsten Glieder und das sind neben den Kindern auch die Senioren im Ort so tatkräftig einsetzen. So werden unseren Senioren eine Vielfalt an Möglichkeiten angeboten, einfach mal aus dem Alltag auszubrechen und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, an einem Ausflug teilzunehmen oder nur um gemeinsam Erinnerungen auszutauschen. Mobilität im Alter ist eine wichtige Angelegenheit, so lobte Scheibenzuber das jüngste Engagement der Niederaichbacher Malteser in Form des mobilen Einkaufswagens.   

Rainer Zollitsch, Präsidiumsmitglied der Malteser, stellte anschließend die Arbeit der Malteser vor, die bisher in erster Linie als „Blaulichtorganisation“ im Vordergrund stand. In den vergangenen Jahren wurde aber erkennbar, dass durch den demographischen Wandel der Bevölkerung auch ein verstärktes Engagement in den sozialen Diensten erforderlich ist. So wurde ein neue Helferschaft für verschiedene Projekte aufgebaut und ins Leben gerufen. Dies sind seit 2016 der ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst im Kreis Landshut. Die ehrenamtlichen Helfer betreuen Kinder und deren Familien mit einer lebensverkürzenden Erkrankung. Seit Juli 2018 gibt es den „Malteser-Herzenswunsch-Krankenwagen“ in Niederaichbach. Dieser unterstützt Menschen in den letzten Wochen ihres Lebens bei der Erfüllung eines letzten Herzenswunsches. Des Weiteren gibt es seit November 2019 den „mobilen Einkaufswagen“ für Senioren in Niederaichbach und Wörth, welchen Dieter Adam, Ehrenamtsleiter der Malteser, vorstellte. Ziel des Mobilen Einkaufswagens ist es, älteren Menschen den Alltag zu erleichtern und ihnen ein Stück Selbständigkeit und Lebensqualität zu schenken, indem sie zum Einkaufen begleitet werden. Durch die regelmäßigen Fahrten werden soziale Kontakte gefördert und Angehörige entlastet. Der mobile Einkaufswagen, so Adam, steuere im 2-Wochenrhythmus jeweils am Donnerstag ein Ziel in Landshut oder Dingolfing an, welches vorher in der Tagespresse bekanntgegeben werde. Die Personen würden dann in ihren Gemeinden abgeholt und auch wieder zurückgebracht. Traudl Justvan, neu im Seniorenbeirat, präsentierte ihr Konzept für einen „Spielenachmittag“, der jeweils am ersten Dienstag eines Monats im Pfarrheim stattfinden soll. Spiele von zu Hause mitnehmen, ins Pfarrheim kommen und Spaß haben, so das Motto. Beginn ist jeweils um 14:00 Uhr und wird vorab noch einmal in der Presse angekündigt. Schließlich präsentierte Hans Meierlohr die Aktivitäten des vergangenen Jahrs in einem Film. Bei allen Ausflügen und Veranstaltungen, angefangen beim Seniorenfasching bis hin zum herbstlichen Hoagarten, wurde alles mit der Kamera festgehalten, ein Pralinenpräsent und ein langanhaltender Beifall war der Lohn für diese Arbeit.
Gegen Ende gab stellte Thoma das neue „Senioren-Foto-Buch“ mit den Aktivitäten der vergangenen Jahre vor und lud, namens der Angerer, zum Seniorenfasching am Faschingsdienstag ein.



Zugelassene Wahlvorschläge

Info siehe Anhang

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"Wahlvorschläge"


Bekanntmachung des Gemeindeausschusses zur Wahl 2020

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"Bekanntmachung"


Lebensretter von der Regierung ausgezeichnet – Bürger von Wörth unter den geehrten Personen

Für die Rettung von Menschen aus Lebensgefahr erhielten mehrere Bürger aus dem Landkreis Landshut aus den Händen von Regierungspräsident Rainer Haselbeck eine entsprechende Ehrung. Unter den Geehrten befand sich auch ein Bürger der Gemeinde Wörth, es ging um folgendes Ereignis: Vier junge Männer waren am 06.03.2018 in Ergolding unterwegs. Sie wurden im Bereich „Hinter der Etz“ von einer älteren Dame angesprochen, die Hilferufe aus Richtung dem Weiher hörte. Dort war ein 10jähriger Junge, rund 10 Meter vom Ufer entfernt, ins Eis eingebrochen und konnte sich nicht mehr selbständig befreien. Die vier Männer zögerten nicht lange und warfen dem Jungen einen Rettungsring zu. Einer aus der Gruppe nahm einen langen Ast und tastete sich zu dem Verunfallten vor. Gemeinsam gelang es den Helfern, den Jungen ans Ufer zu ziehen. Der völlig entkräftete 10-Jährige (er konnte sich gerade noch über Wasser halten) kam mit leichten Verletzungen und einer Unterkühlung ins Krankenhaus.
Bei den vier „Schutzengeln“ war auch Oliver Gwozdowski aus Wörth dabei. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber dankte ihm für sein beherztes Eingreifen und gratulierte im Namen der Gemeinde zur verdienten Ehrung (Urkunde mit Medaille „Patrona Bavaria“).

Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, Oliver Gwozdowski und Regierungspräsident Rainer Haselbeck (v.l.n.r.)

Wörther Bürgerball war ein voller Erfolg – Isarhalle ausverkauft

An der Abendkasse konnten die letzten Karten verkauft werden, so freute sich Bürgermeister Stefan Scheibenzuber bei der Eröffnung des traditionellen Balls in der Isarhalle über ein „volles Haus“. In seinem Grußwort dankte Scheibenzuber allen, die zum Gelingen des Abends beigetragen hatten. In einen regelrechten Ballsaal verwandelt wurde die Isarhalle vom Dekoteam um Gabi Pittoni und Andrea Schmid. Das Motto „Wochenmarkt“ zog sich vom Eingangsbereich, dem Sektempfang im Foyer hin bis zur Tischdekoration. Bei vielen Tanzbegeisterten ist der Wörther Bürgerball weit über die Gemeindegrenze hinaus bestens bekannt. Dass auch heuer die fleißigen Tänzerinnen und Tänzer voll auf ihre Kosten kamen, dafür zeichnete sich die Tanzband „Voglwuid“ mit Sängerin Sara verantwortlich. Bis in die frühen Morgenstunden war die Tanzfläche stets gut gefüllt.

Mit den Auftritten der Showtanzgruppen „Generation X Grannys“ aus Wörth und den „Members of Dance“ aus Grüntegernbach wurde den Besuchern ein anspruchsvolles Rahmenprogramm geboten. Die Damen von Generation X hatten an diesem Abend eine weitere Aufgabe zu erfüllen. Nach ihrem Tanz übernahmen sie das Kommando in der Bar und versorgten die Gäste mit leckeren Longdrinks. Höhepunkt des Abends war sicherlich der professionelle Auftritt der „Members of Dance“. Rund 30 Minuten begeisterten sie mit einer Mischung aus Showtanz und Musical das Publikum.     


Neujahrsempfang mit vielen Ehrungen

- Karl Rannow erhält die Ehrenbezeichnung „Altbürgermeister“ -
Anlässlich des Neujahrsempfangs der Gemeinde konnte Bürgermeister Stefan Scheibenzuber rund 130 Gäste im Pfarrheim begrüßen. Neben dem Jahresrückblick und Ausblick auf 2020 standen Ehrungen mit der Verleihung der Ehrenamtsnadel im Mittelpunkt. Karl Rannow wurde zum Altbürgermeister ernannt. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung zeichnete sich die Gruppe „Laurenti Instrumental“ unter der Leitung von Armin Reiseck verantwortlich.  
Nach dem traditionellen Sektempfang und anschließender musikalischer Einleitung durch „Laurenti Instrumental“ eröffnete Bürgermeister Scheibenzuber mit seinen Grußworten und der Neujahrsansprache die Veranstaltung. Er ließ zunächst das vergangene Jahr über die Gemeindegrenzen hinweg Revue passieren.
Der Rückblick für die Gemeinde ist bezüglich der auslaufenden Amtsperiode dieses Jahr etwas weiter gefasst, so der Bürgermeister. Unser Gestaltungsauftrag der Bürger besteht sechs Jahre und nähert sich seinem Ende. Viele Weichenstellungen und eine Menge an Projekten wurden umgesetzt, alle haben das eine Ziel: Schaffung eines optimalen Umfelds für Leben und Arbeiten in Wörth. An erster Stelle kommt aber der Mensch, sei es die offene Zusammenarbeit im Gemeinderat, ohne Blick auf die Parteinlandschaft, als auch eine transparente Gemeindepolitik nach außen. Der Bürger will und muss informiert und in die Entwicklungen mit eingebunden werden. In den letzten fast sechs Jahren hatte der Gemeinderat rund 1000 Tagesordnungspunkte abzuarbeiten. Breitbandausbau, Neubau Kinderhort, Nahversorgung im Ortskern, Baulandentwicklungen, Planungen für Neubau Grundschule, Sanierungen in vielen Bereichen, erheblicher Grunderwerb bis hin zur Ortsmitteentwicklung, um nur einiges zu nennen, all dies war laut dem Gemeindeoberhaupt Gegenstand der Sitzungen. Zwei weitere wichtige Bereiche stehen unmittelbar bevor bzw. sind in Planung: Die Rede ist zum einen von der nötigen Erweiterung des Rathauses und dem Umbau des alten Raiba-Gebäudes. Zum anderen wird die Entwicklung Ortsmitte, vor allem die Gedanken zur Nutzung des alten Bauhofs samt Gärtnereigebäude mit kleiner Gastronomie und Bürgersaal ein interessantes Thema werden.
Scheibenzuber nutzte den Empfang, um allen, die sich in das dörfliche Leben einbringen, zu danken. Allen voran natürlich den Ehrenamtlichen in den Vereinen und der örtlichen Feuerwehr, die gerade 2019 mit dem Brand im Gewerbegebiet einen schweren Einsatz zu bewältigen hatte. Das Ehrenamt ist das starke Rückgrat unserer Gesellschaft, diese Feststellung war buchstäblich der Startschuss für 2. Bürgermeister Ludwig Thoma, der für die zu ehrenden Personen die jeweilige Laudatio vorbereitet hatte.
Sechs „Aktivposten“ in der Gemeinde, die im Ehrenamt über viele Jahre hinweg Großes geleistet haben, galt es nun auszuzeichnen. Für den Eigenheimer- und Gartenbauverein erhielten Franz Luderfinger für 20 Jahre Mitglied in der Vorstandschaft und Erwin Osen, der ebenfalls 20 Jahre in der Vorstandschaft tätig ist, davon seit 2012 erster Vorsitzender, jeweils die Ehrenamtsnadel in Silber. Allein mit dem Vorstandswesen war und ist es bei beiden nicht getan, wie Thoma berichtete, viele weitere Aktivitäten in und um den Verein herum, gaben den Ausschlag für ihre Ehrung. Von der Feuerwehr erhielt Gisela Schlüpfinger, die Anfang der 80er Jahre der Feuerwehr beigetreten ist und das Amt der Jugendwartin seit 21 Jahren ausübt die Ehrenamtsnadel in Silber. Die goldene Nadel samt Urkunde für 26 Jahre Gruppenführer bei der Feuerwehr samt Tätigkeit im Vereinsausschuss sowie einer aktiven Dienstzeit von 42 Jahren wurde überreicht an Josef Wiesnet. Seit 2003 ist Christian Justvan 2. Vorsitzender des SV Wörth. Die Verantwortung für das Volksfest wurde ihm 2007 übertragen, somit ist er seit 13 Jahren zuständig für die Organisation und Umsetzung des traditionellen Festes. So ganz nebenbei spielte er 25 Jahre für den Verein Fußball, war dabei langjähriger Torschütze mit über 100 Treffern und trainierte äußerst erfolgreich viele Jugendmannschaften. Für ihn gab es ebenfalls die Urkunde und die dazugehörige goldene Ehrenamtsnadel. Mit Gold ausgezeichnet wurde auch Werner König. Seinen Namen verbindet man in Wörth mit erfolgreichem Schießsport. 48 Jahre Mitglied beim Schützenverein Isartaler Wörth und viele Male erreichte er die „Königswürde“. In verantwortlicher Position stand er als Vorstand und Jugendleiter, aktuell als Schriftführer des Vereins. König managte in seiner Zeit als Vorstand den Umzug ins neu erbaute Schützenheim in der Isarhalle.
Nach den Ehrenamtsnadeln gab es noch eine weitere Ehrung, Karl Rannow wurde zum „Altbürgermeister“ der Gemeinde ernannt. Bürgermeister Scheibenzuber ging in seiner Laudatio mit Unterstützung eines „Zeitzeugen“ auf die vielen Stationen des kommunalpolitischen Wirkens in 42 Jahren ein. Seit 1978 ist Rannow in vielfältiger Weise unterwegs, davon 12 Jahre, von 1990 bis 2002, als erster Bürgermeister der Gemeinde. 1993 war in Wörth das Jahr der Spatenstiche, sei es in vielen Baugebieten wie Lerchenau und Seewiese als auch im Gewerbegebiet Moospoint sowie Rasthof mit Hotelanlage. Die Einwohnerzahl stieg in der Zeit von 1990 bis 1995 von 1470 auf 2075 Personen. 1996 errichtete die Gemeinde das Sportzentrum und den Festplatz mit Bau der Mehrzweckhalle. Weitere Projekte wie der Neubau des Kindergartens, die Erweiterung der Friedhofsanlage und ein neues Tanklöschfahrzeug für die Feuerwehr wurden in seiner Amtszeit verwirklicht. Grund genug fanden Scheibenzuber und der gesamte Gemeinderat, Karl Rannow die Ehrenbezeichnung „Altbürgermeister“ zu verleihen. 

Gruppenfoto mit allen Geehrten, den beiden BGM und Pfarrer Hermann Höllmüller (rechts sitzend)
Bürgermeister Stefan Scheibenzuber (li.) und Karl Rannow

Neues Konzept für den Wörther Badesee

In seiner letzten Sitzung 2019 hatte sich der Wörther Gemeinderat mit einer Bauvoranfrage in Sachen Naherholung Wörther See zu befassen. Weiterhin wurde die Erneuerung der Stromverteilerkästen auf dem Festplatzgelände an der Isarhalle beschlossen.
Zunächst informierte Bürgermeister Scheibenzuber das Gremium über die möglichen Entwicklungen beim Wörther See. Nachdem im nächsten Jahr der Bereich Wasserskianlage vom eigentlichen Badebetrieb abgekoppelt und die Anlage separat betrieben wird, gilt es aus Sicht des Eigentümers, den Badebetrieb attraktiv zu gestalten. Dazu ist es dringend erforderlich, eine eigene Versorgung aufzubauen, um künftigen Betreibern des Badebereichs eine geeignete Infrastruktur zu bieten. Deshalb soll ein Wirtschaftsgebäude mit eigenem Kiosk, Drehkreuz mit Kassenautomaten, ein Lagergebäude und eine separate Toilettenanlage errichtet werden. Beim Parkplatz ist eine neue Schrankenanlage und im südlichen Bereich der Liegewiese eine Saunalandschaft geplant. Scheibenzuber erläuterte, dass sich der genannte Bereich zum überwiegenden Teil auf Niederviehbacher Grund befindet. Lediglich die Hälfte des Lagergebäudes wurde auf der Gemarkung Wörth geplant. So liegt der Großteil des Vorhabens für eine notwendige Bauleitplanung im Landkreis Dingolfing-Landau. Vorstellbar ist in solch einem Fall eine Planungsgemeinschaft zwischen den beiden betroffenen Gemeinden. Doch zunächst hatte der Wörther Gemeinderat über die Bauvoranfrage des Investors zu befinden. Die eigentlichen Planungen, die zur Sicherstellung des Badebetriebs und schließlich zur Pächtersuche dienen, fanden beim Bürgermeister und Gemeinderat breite Zustimmung. Es ist im großen Interesse der Gemeinde, dass der Badebetrieb am Wörther See seine Fortsetzung findet und sich die Anlage nicht in eine „Wildnis“ verwandelt. Einzig der Punkt Saunalandschaft sorgte für rege Diskussionen. Geplant seien insgesamt neun Saunen unter einem Dach, die der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen sollten, unabhängig vom eigentlichen Badebetrieb. Hier fehlt dem Gemeinderat ein Nutzungskonzept, wie z.B. genaue Öffnungszeiten, Erschließung der Saunalandschaft, Aufenthaltsräume und Versorgungsmöglichkeiten sowie der definierte Nutzerkreis. Dieses ist im weiteren Verlauf der Planungen vorzulegen. Ansonsten stimmte der Gemeinderat einstimmig für die vorliegende Bauvoranfrage. Die Stromverteilerkästen auf dem Wörther Festplatz sind in die Jahre gekommen und nicht mehr auf dem aktuellen technischen Stand. Ein Weiterbetrieb ist nicht mehr möglich. Im Vorfeld der Sitzung fand ein Vor-Ort-Termin statt, bei dem Bürgermeister Scheibenzuber, Vertreter der ÜZW und des Sportvereins teilnahmen. Aktuell sind auf dem Festplatz sechs Verteilerkästen aufgestellt, dies soll in jedem Fall auf zwei Kästen reduziert werden. Diese sind nach Ansicht der Verantwortlichen für eine Versorgung, nicht nur für das Wörther Volksfest, sondern auch für andere Veranstaltungen, ausreichend. An der Trafostation muss zudem ein Außenmesswandlerschrank installiert werden. Die bisherigen Kabelanbindungen werden nicht verändert. Der Gemeinderat stimmte der Erneuerung von zwei Verteilerkästen und des Wandlerschrankes zu einem Angebotspreis von 22.600 Euro zu. Im Rahmen einer Kontrolle der Dacheindeckung beim alten Hort bzw. jetzigem Schulnebengebäudes wurde festgestellt, dass dort Schäden entstanden sind. Der Gemeinderat gab die notwendigen Sanierungsarbeiten in Höhe von 10.604,45 Euro an die Fa. Pill aus Wörth. Unter Punkt Informationen erläuterte Bürgermeister Stefan Scheibenzuber den Fortgang der Arbeiten an den Außenanlagen beim Kindergarten und Kinderkrippe. Auch im alten Sportheim sind die Umbauarbeiten im vollen Gange. Der ehemalige Dusch- und Umkleidebereich wird zu einem Vereins- bzw. Veranstaltungsraum umfunktioniert samt neuer Toilettenanlage. Für den Großspielplatz entsteht eine öffentliche Toilette. Die Untersuchung des Statikers bei der Schlossparkmauer an der Sportplatzstraße ergab, dass ein tragfestes Fundament fehlt und somit aus fachlicher Sicht die Mauer abzutragen sei. Dies muss jedoch mit dem Denkmalamt abgestimmt werden. Besondere Maßnahmen in Sachen Einsturzgefahr sind laut dem Statiker nicht zu treffen.


Gemeindejugendpflegerin verabschiedet – Wörther Jugendtreff stark frequentiert – Runder Tisch mit dem Bürgermeister

Aus privaten Gründen beendet Jana Raeithel, die Gemeindejugendpflegerin und Leiterin des Wörther Jugendtreffs, nach rund vier erfolgreichen Jahren ihre Tätigkeit. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber verabschiedete Raeithel mit einem kleinen Präsent und wünschte ihr beruflich und privat alles Gute.
Frau Raeithel ist es in den letzten Jahren gelungen, den Wörther Jugendtreff, der sich immer größerer Beliebtheit erfreut, intensiv aufzubauen. Dabei war ihr stets der gute Kontakt zur Gemeinde sehr wichtig, so Scheibenzuber in seinen Ausführungen. Raeithel stellte zum Jahresabschluss die Tätigkeiten im Treff vor. Beeindruckende Zahlen und Aktivitäten sind das Ergebnis einer zielorientierten Gemeindejugendarbeit. Besucht wird der Treff Mittwoch und Freitag von durchschnittlich 20 Teenies (Alter von 10-12 Jahren), Jugendliche (14-18 Jahre) sowie von den „alten Hasen“ im Alter von 18 bis 25 Jahren. Nicht selten kommt es vor, dass an einem Öffnungstag insgesamt rund 60 Gäste den Treff aufsuchen. Geboten ist einiges: Gemeinsames Kochen, Spiele veranstalten, Kino im Jugendtreff, Ausflüge, Einkaufsfahrten, Bogenschießen beim Ferienprogramm, „Mädelsaktionen“, die U18 EU-Wahl, Floßbauen am Wakelake, Besuch der Air-Hop-Anlage in München und vieles mehr. Aber auch der Kontakt zur Gemeinde ist ein wichtiger Bestandteil der Jugendarbeit. So fand vor kurzem im Rathaus, auf Einladung von Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, ein runder Tisch mit 20 Kindern und Jugendlichen aus dem Treff mit Jana Raeithel statt. Aktuelle Themen, aber auch Probleme im Umfeld des Jugendtreffs wegen der Parknutzung und damit verbunden mit Ruhestörungen kamen auf den Tisch. Es entwickelte sich eine rege Diskussion mit dem Bürgermeister, der die Problemstellungen aus seiner Sicht erläuterte und gemeinsam mit den Gästen nach Lösungen suchte. Alle waren sich einig, dass ein „Runder Tisch“ mit dem Jugendtreff eine sinnvolle Einrichtung ist, sowohl zum gegenseitigen Verständnis, als auch in Punkto Mitbestimmungsmöglichkeit der Jugendlichen. Scheibenzuber dankte Jana Raeithel für die geleistete Arbeit, die erheblich über eine sogenannte „Betreuertätigkeit“ hinausgeht. Erfolgreiche Gemeindejugendpflege bedeutet nämlich auch, den Kindern und Jugendlichen abseits des Elternhauses eine zusätzliche Begleitung in oftmals schwierigen Lebenssituationen zu bieten.   
Beschäftigt war Frau Raeithel über die Trägerschaft des Katholischen Jugendsozialwerks München e.V. (Dienststelle Landshut). Finanziert wurde das Ganze durch die Gemeinde und dem Landratsamt Landshut. Alle Verantwortliche in diesen Gremien sind sich einig, dass die Stelle in Wörth so bald wie nur möglich wiederbesetzt werden muss. Je länger sich die Suche gestaltet und damit verbunden der Jugendtreff nicht betreut wird, umso schwieriger wird ein erneuter Aufbau. Neues, geeignetes Personal zu finden, ist derzeit äußerst schwierig. Bürgermeister Scheibenzuber sowie das Jugendsozialwerk und das Landratsamt hoffen auf baldige positive Ergebnisse bei der Suche nach einem/einer geeigneten Nachfolger(in).     


Wörther Kindergarten und Kinderkrippe – Neugestaltung der Außenanlagen

Bürgermeister Stefan Scheibenzuber überzeugte sich vor Ort über den Fortgang der Arbeiten im Bereich der Außenanlagen der Kitas an der Sportplatzstraße. Zusammen mit Vertretern der Fa. Weindl aus Bodenkirchen und des Planungsbüros lab Landschaftarchitekturbüro Brenner aus Landshut fand vor kurzem eine Begehung der Baustelle statt.  
Notwendig wurden die Arbeiten allein schon aus dem Grund, um den bisher gemeinsam genutzten Außenbereich von Kindergarten und Krippe zu trennen und für die Kinder der Krippe zusätzliche, altersgerechte Spielgeräte und –möglichkeiten zu schaffen. Vor dem Anrücken der Fachfirma galt es jedoch die alten Geräte und Einrichtungen im Freigelände, die künftig nicht mehr Verwendung finden, abzubauen. Dies erledigte das Team des gemeindlichen Bauhofs. Somit war der Weg frei für die Fa. Weindl, die den Auftrag zu einem Angebotspreis von 61.456,63 Euro erhielt. Folgende Arbeiten konnten noch in diesem Jahr erledigt werden: Die Abtrennung zwischen Kindergarten und –krippe mittels Bepflanzung und Metallzaun. Für jeden Bereich wurden neue Sandkästen errichtet, die neue Rutsche der Krippe aufgebaut und die alte Rutsche des Kindergartens versetzt. Für den Krippenbereich hatten sich die Verantwortlichen ein Weidentipi gewünscht. Im März kommenden Jahres baut die Fa. Weindl eine Nestschaukel und eine normale Kinderschaukel auf und postiert auf dem Gelände zwei kleine, renovierte Holzhäuschen aus dem Altbestand. Die beiden Sandkästen erhalten jeweils ein Sonnensegel. Zudem muss im gesamten Außenbereich die Rasenfläche neu angelegt werden.  

Bild: Baustellenbegehung v.l.n.r Wanja Mittermeier (lab Landshut), Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, Kevin Eikel und Michael Weinberger (Fa. Weindl)

Wildkrautbürste für den Bauhof

Der Gemeinderat bewilligte in einer seiner letzten Sitzungen die Anschaffung einer Wildkrautbürste samt Heckhydraulikaggregat für eines der Kommunalfahrzeuge zu einem Preis von 11.000 Euro. Um den Unkrautbewuchs im Ortsbereich, insbesondere an den Straßenkanten, zu beseitigen, hatte man bisher alljährlich eine Fremdfirma beauftragt. Jetzt erledigt der Bauhof die Arbeiten in eigener Zuständigkeit.





Sicher in den besten Jahren

Vortrag der Kripo bei den Senioren

Alljährlich zu Beginn der Herbstzeit mehren sich in den Medien die Mitteilungen von Einbrüchen, Betrügereien, falschen Polizeibeamten usw. die sich vor allem ältere Personen als Zielgruppe ausgesucht haben. Grund für den Seniorenbeirat, mithilfe eines Vortrages, die Bürger der Gemeinde für dieses Thema zu sensibilisieren. Sie konnten hierzu Kriminalhauptkommissarin Gabriele Bauer von der Kripo Landshut gewinnen. Die Beamtin arbeitet als Kriminalpolizeiliche Fachberaterin in diesem Metier. Zunächst erläuterte sie die Machenschaften von kriminellen Schlüsseldiensten die nicht selten zu Wucherpreisen die Notlage von Hausbewohnern ausnützen und oft auch vor Gewaltandrohungen nicht zurückschrecken, um ihren „Lohn“ einzutreiben. Ihre Empfehlung “gehen sie zu einem Schreiner oder Spengler ihres Vertrauens, suchen sie auf keinen Fall im Telefonbuch nach diversen Schlüsseldiensten“. Des Weiteren gab sie Tipps zum Thema Einbruch. Einbrecher würden selten durch die Haustüre versuchen, ins Innere eines Hauses zu kommen. Vielmehr benutzten sie Terrassentüren und von der Straßenseite abgewandte Türen und Fenster. Diese gelte es, besonders zu schützen. Auf keinen Fall dürfe man Schlüssel unter Fußabstreifer oder ähnliches legen. Solche Stellen sind bekannt. Lieber gebe man einem Nachbarn einen Schlüssel zur Aufbewahrung und „ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster“, so Bauer weiter. Bei Tage heruntergezogene Rollos würden Diebe eher anlocken als abschrecken, sie vermitteln den Eindruck, dass niemand zu Hause sei. Im nächsten Punkt widmete sie sich falschen Polizisten, die teilweise mit falschen Uniformen (oft noch grünen Uniformen) und falschen Ausweisen auftreten oder ihren Opfern am Telefon erzählten, sie stünden z. B. auf Einbruchslisten von festgenommenen Personen. Die Anrufer, so Fr. Bauer weiter, würden „Kollegen“ schicken, um alle Wertgegenstände in Sicherheit zu bringen. In solchen Fällen empfahl die Beamtin den Rückruf bei einer bekannten Dienststelle, niemals jedoch die angezeigte Nr. auf dem Display zurückrufen. Die Angabe von Straße und Hausnr. im Telefonbuch, mache es diesen Personen zudem leichter. Tipp der Beamtin: Der Name allein reicht im Telefonbuch. Eine weitere Form des Betrugs ist der „Enkeltrick“ bei man hohe Geldbeträge verlieren könne. Mit den Worten „Rate mal, wer da spricht“ oder ähnlichen Formulierungen geben sich Betrüger als Verwandte oder gute Freunde aus, die unverschuldet in eine finanziellen Notlage geraten seien und ganz dringend Geld bräuchten. Nicht selten würden sogar Taxis geschickt, damit die Opfer Geld von der Bank holen könnten. Eine weitere Betrugsmasche sind Gewinnspiele, bei denen hohe Gewinne vorgegaukelt würden, die man aber nur bekäme, wenn die vorher anstehenden Notarkosten beglichen würden. Auch hier der Appell, kritisch zu sein und lieber einmal mehr die Polizei zu Rate ziehen. Das dichte Gedränge in Kaufhäusern, öffentlichen Verkehrsmitteln und großen Veranstaltungen wie z.B. Christkindlmärkten ist die Bühne von Taschen- und Trickdiebstahl. Die Diebe, darunter auch Kinder und Jugendliche treten oft in Gruppen auf. Während eine Person das Opfer ablenkt zieht die andere blitzschnell die Geldbörse aus Jacke oder Hose. Auch hierzu gab es von der erfahrenen Beamtin Tricks. So seien Geld, EC-Karten usw. immer in verschlossenen Innentaschen aufzubewahren, Handtaschen seien stets geschlossen, mit dem Verschluss nach Innen am Körper zu tragen und beim Bezahlvorgang dürfe man die Geldbörse nie aus den Händen geben. Sollte die Geldbörse gestohlen werden, müsse man sofort die Kreditkarte (Sperrnotruf 116 116) sperren lassen. Zu guter letzte hatte Fr. Bauer für jeden Besucher eine Broschüre, in der man die Ratschläge und Tipps der Polizei nachlesen könne. Mit einem kräftigen Applaus und einem kleinen Geschenk, seitens der Bürgermeister Scheibenzuber und Thoma, bedankten sich die Anwesenden bei der Referentin KHKin Bauer für diesen informativen Vortrag.  


Bürgerversammlung mit vielen Infos

-Gemeinde setzt Bewerbungszeitraum für Bauplätze fest-
Wörth. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber freute sich am Dienstag über ein voll besetztes Pfarrheim. Rund 130 interessierte Bürgerinnen und Bürger waren gekommen, um sich über die Entwicklungen in der Gemeinde aus erster Hand zu informieren. Scheibenzuber hatte eine äußerst umfangreiche Präsentation vorbereitet und stand zudem für Fragen Rede und Antwort.
Nach der Begrüßung begann Teil I der Veranstaltung mit Daten und Infos von Aktivitäten und Veranstaltungen aus Gemeindesicht seit der letzten Bürgerversammlung im November 2018. Dem schlossen sich Zahlen, vorangebrachte Projekte und getätigte Investitionen an. Scheibenzuber stellte zunächst die wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse, angefangen vom letztjährigen Adventsfenster der Gemeinde im Schlosspark, den Neujahrsempfang 2019, über den offiziellen Besuch bei der Partnergemeinde Illasi/Italien bis hin zu den Wörther Schülerlotsen, dem Ferienprogramm der Gemeinde und schließlich den Unternehmungen des Seniorenbeirats vor. Das Gemeindeoberhaupt sprach allen Beteiligten, die sich ehrenamtlich engagieren, im Namen der Gemeinde seinen großen Dank und Anerkennung aus. Der Themenbereich Zahlen begann mit dem derzeitigen Einwohnerstand. Lag man statistisch gesehen Ende März noch bei 2953 Einwohner, beträgt die Zahl Ende Juni bereits 2997. Die Anzahl der Einwohner laut Gemeindestatistik liegt derzeit sogar bei 3143. Dies erklärte sich aufgrund der darin beinhalteten Zweit-Wohnsitze in Wörth, so Scheibenzuber in seinen Ausführungen. Die Geburtenzahlen der letzten sechs Jahre bewegten sich konstant zwischen 25 und 30, derzeit liegt der Geburtenstand bei 22 Kinder. Die Entwicklung des Gesamthaushaltes der letzten Jahre zeigte auf, dass 2016 erstmalig die 10-Mio.-Marke erreicht wurde, 2019 wird die Zahl knapp unter 10 Mio. angesetzt. Dort spiegeln sich laut Scheibenzuber natürlich die großen Investitionen aus der Vergangenheit wider, wie aus der Steigerung im Vermögenshaushalt zu entnehmen ist. 2018 schloss die Gemeinde mit folgenden Zahlen ab: Ein positives Rechnungsergebnis von 2.061.580 Euro und eine seit 2013 erfreuliche Null im Bereich Schuldenstand. Der Bürgermeister wies jedoch darauf hin, dass durch die beabsichtigten Investitionen in die Zukunft, namentlich Neubau Grundschule, Umbau Raiffeisengebäude für die Rathausverwaltung oder eine weitere Entwicklung der Ortsmitte die berühmte Null durchaus fallen könnte. Die größten Einnahmeposten der Gemeinde sind die Gewerbesteuer und die Einkommensteuerbeteiligung in Summe von fast 4,5 Mio. Dem gegenüber stehen die großen Ausgaben für den Kreis und dem Verwaltungs- und Betriebsaufwand von ca. 2,8 Mio. Euro. Es folgten ausführliche Informationen über 23 aufgelistete Projekte und Entwicklungen in der Gemeinde Wörth: So die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen im Rathaus aufgrund eines massiven Wasserschadens, am Gemeindehaus in der Landshuter Str., im Bereich Kanal und Straße sowie Straßenbeleuchtung, Tätigkeiten im Bereich der Kitas, der Ortsmitteentwicklung u.a. mit dem derzeitigen Umbau des Untergeschosses im alten Sportheim zu Vereins- Veranstaltungsräume samt öffentlicher Toilettenanlage für den Großspielplatz. Für Bewerber von Bauplätzen hatte Scheibenzuber eine wichtige Info parat: Derzeit läuft die Bauleitplanung für die Gebiete Schlossparkschwaige West und Ost. Man steht kurz vor der zweiten Auslegung. Der Gemeinderat hatte in seiner letzten Sitzung Vergaberichtlinien beschlossen. Seitens der Verwaltung wurde nun der offizielle Bewerbungszeitraum auf 15.11.2019 bis 15.12.2019 festgelegt. In dieser Zeit können sich Interessierte mit einem vorgefertigten Fragebogen bei der Gemeindeverwaltung melden und sich um einen Bauplatz bewerben. Sowohl die Richtlinien, als auch der Fragebogen werden auf der Homepage der Gemeinde eingestellt. Bereits vorliegende Bewerber erhalten von der Gemeinde, mit dem Hinweis auf die vorgenannten Daten, die nötigen Informationen. Wie auch aus einem Antrag zur Bürgerversammlung zu entnehmen war, erläuterte der Bürgermeister die Abläufe nach dem Großbrand eines Recyclingbetriebs im Gewerbegebiet sowie die Maßnahmen und Folgen aus behördlicher Sicht. Auch für die Altstoffsammelstellen hat dies einen umfangreichen Änderungskatalog zur Folge, wie Scheibenzuber eindrucksvoll darstellte. In Punkto Dauerbrenner „Verkehrsbelastung in Wörth durch den Schwerverkehr“ berichtete der Bürgermeister über den Antrag auf „Brummi-Verbot“ in der Ortsdurchfahrt. Hier liegt der Ball bei den zuständigen Behörden, die eine mehrwöchige bzw. –monatige Bearbeitungszeit signalisiert haben. Notfalls wird die Gemeinde auch vor weiteren juristischen Schritten nicht Halt machen. Im zweiten Teil der Bürgerversammlung waren unter anderem zwei Anträge abzuarbeiten. Einer befasste sich mit Vorfällen und Begebenheiten im Zusammenhang mit dem Gewerbegebiet. Eine langjährige Streitsache wegen übermäßigem Lärm fand nach entsprechenden Messungen durch die Regierung von Niederbayern ein Ende. Der betroffene Betrieb rüstete an der besagten Schwachstelle um. Ausführlich Stellung bezog Scheibenzuber zu den Fragen Parken im Gewerbegebiet durch Lkw, Bauleitplanung/Deckblattänderung Verbindungsstraße zwischen Postauer Str. und Siemensstr. sowie der Situation für den Rad- und Fußverkehr auf der Brücke über die A 92/Kreisstraße LA 10. Mit einem Ausblick auf 2020 und die anstehenden Aufgaben wie z.B. Neubau Grundschule, aber auch die Fertigstellung der Kleinsporthalle und des Baugebiets schloss der Bürgermeister die Bürgerversammlung.   


Ausstrahlung im ZDF - Besuch Bavaria Filmstudio

Am Mittwoch, 15.05.19, gab es im Hort ein besonderes Highlight. Das Hortteam und alle interessierten Hortkinder machten sich gleich nach der Schule mit dem Bus auf den Weg nach München in die Bavaria Filmstudios. Dort waren sie als Publikumskinder live bei der Aufzeichnung der Fernsehserie 1, 2 oder 3 dabei. An diesem Tag erhielten die Kinder einen spannenden Einblick in die Welt des Fernsehens und trafen dort auch auf Moderator Elton.
Mit ein wenig Glück entdeckt sich der ein oder andere vielleicht bei der Ausstrahlung am kommenden Samstag im Fernsehen (ZDF).
Dieser erlebnisreiche Tag wird lange im Gedächtnis der Kinder bleiben.

Alle waren sich einig….das war toll!


Startschuss für den Umbau altes Sportheim

Den Startschuss für den Sportheimumbau gab der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung mit der Vergabe von insgesamt neun Gewerken. Wie Bürgermeister Scheibenzuber berichtete, waren die Ausschreibungsergebnisse vor dem Hintergrund der derzeitigen angespannten Lage auf dem Bausektor sehr erfreulich. Es haben zwar nicht allzu viele Firmen auf die Ausschreibungen reagiert, dafür waren die meisten Angebote sehr nahe an den jeweiligen Kostenschätzungen. Bei einer Gesamtkostenschätzung von rund 140.000 Euro für den Umbau des alten Sportheims, ist die Gesamtsumme alle Angebote lediglich um ca. 4.600 Euro höher ausgefallen. Bei neun Gewerken ist dieses Ergebnis sehr erfreulich, so das Gemeindeoberhaupt. Der Großteil der Kosten wird angesetzt auf die notwendigen Baumeister- und Sanitärarbeiten. So erfolgt im „Untergeschoss“ der Umbau bzw. die Umnutzung der ehemaligen Dusch-, Umkleide- und Sanitärräume in einen Vereins-, Veranstaltungsraum sowie der Einbau einer barrierefreien, öffentlichen WC-Anlage. In Ermangelung an Kapazitäten gerade im Bereich Gastwirtschaft wird der Vereins-, Veranstaltungsraum eine wichtige Funktion übernehmen. Diese Räume sind mehrere Jahre ungenutzt gewesen, auf diesem Weg schafft die Gemeinde die Gelegenheit, den ein oder anderen bereits interessierten Verein eine Heimat zu geben. Gerade durch den anliegenden Großspielplatz kommt der neuen öffentlichen WC-Anlage eine große Bedeutung zu. Die Maßnahmen werden in Zuge der laufenden Städtebauförderung mit bis zu 80 % gefördert. Der Bauzeitenplan sieht eine Fertigstellung spätestens im Frühjahr 2020 vor.  


Wörther Einrichtung startet ins neue Hortjahr

Nach dem erlebnisreichen Ferienprogramm mit durchschnittlich 40 Kindern startete der integrative Kinderhort Wörth mit 77 Kindern samt fachlich kompetentem Team ins neue Hortjahr 2019/2020. Seit 01. September hat der Hort ein neues Leitungsteam. Hortpädagogin und Erzieherin, Frau Carola Wöhrl, ist die neue kommissarische Leitung und Frau Daniela Guerra die neue Stellvertreterin.  
Frau Guerra besuchte das letzte Jahr blockweise die Bildungsakademie Dr. Dorothea Emmerl und vertiefte ihr fundiertes Fachwissen. Nach Einreichung der Projektarbeit erhielt sie dort das Zertifikat zur Fachkraft für Inklusion. Damit unterstützt Frau Guerra in dem wichtigen Bereich der Inklusion Frau Jutta Hielscher. Zudem befinden sich in der Einrichtung seit Anfang September die Berufspraktikantin Saskia Mähringer und die ehemalige Praktikantin Lisa Schmid, die ihren Abschluss zur staatlich anerkannten Erzieherin mit großem Erfolg abgeschlossen hat. Aufgrund dessen und natürlich auch wegen des immer steigenden Bedarfs hat sich die Gemeinde entschlossen, Frau Schmid auch nach dem Praktikum sofort zu übernehmen. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber ließ es sich nicht nehmen, Frau Guerra und Frau Schmid für die Aus- und Weiterbildungserfolge zu gratulieren und wünschte sowohl Saskia Mähringer als auch der neuen Leitung einen guten Start und ein glückliches Händchen in den Entscheidungen. Das gesamte Team aus Erzieherinnen, Kinderpflegerinnen, Praktikanten und Fachkräften in verschiedensten Bereichen ist stets darauf bedacht, in Fortbildungen das Wissen zum Wohle der betreuten Kinder zu vertiefen. Und dass gerade die qualitativ hochwertige Betreuung der Kinder bei vielen Eltern im Vordergrund steht, zeigen die Belegungszahlen. Lag man vor dem Umzug 2018 in den neuen Hort noch bei rund 55 Kindern, liegt diese Zahl aktuell bei 77. Dies entspricht eine Platzbelegung von über 90. Diese Zahlen geben dem Konzept der Gemeinde, dieser Art der Betreuung anzubieten, absolut recht, so Bürgermeister Scheibenzuber bei seiner Begrüßung.


Wörther Straßensanierungsprogramm 2019 gestartet!

Bild: Bei der Baustellenbegehung anwesend: Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, Susanne Szabadi vom Büro BBI Ingenieure Landshut und der Geschäftsführer der Fa. Strabit Alois Pröll (v.l.n.r.)

Die Arbeiten zur Straßensanierung in Wörth haben begonnen. Die Fa. Strabit aus Wörth hatte im Zuge des Ausschreibungsverfahrens den Zuschlag für die rund 220.000 Euro umfassenden Maßnahmen bekommen. Dabei soll im Baugebiet Auweg und Lerchenstraße die Feinschicht aufgetragen werden. Vorher ist es jedoch zusätzlich erforderlich, Teilbereiche im Auweg großflächig abzufräsen. Ebenso ist die Feinschicht im Baugebiet Moosallee II Nord und Süd aufzubringen. Auf Höhe des genannten Baugebiets werden in der Siedlerstraße im südlichen Bereich sog. „Einzeiler“ verlegt. Zusätzlich ist dort auch eine Verkehrsberuhigung geplant, um den Verkehr aus Richtung Westen zu drosseln. Im weiteren Verlauf erfolgt die Sanierung der Siedlerstraße bis zur Einmündung Postauer Str. Eine weitere Verbesserungsmaßnahme ist aktuell in der Degernauer Str. im Gange. Dort ist der Randstein buchstäblich abgerutscht. Derzeit hat die Firma zudem die Vorbereitungen für die Verlegung der „Einzeiler“ in der Siedlerstraße begonnen. In der 39. KW wird der Bereich Moosallee asphaltiert, dies geschieht in Teilabschnitten, sodass bei der Zufahrt zu den entsprechenden Grundstücken nur teilweise mit Behinderungen gerechnet werden muss. Die Baufirma wird alle Haushalte 2-3 Tage vorher mit einer schriftlichen Mitteilung informieren. Die Asphaltierung wird in der Siedlerstraße fortgesetzt und man rechnet mit der 40. KW für die Vorbereitung und anschließende Ausführung (41. KW) im Auweg und Lerchenstraße.          


Hospiz- und Palliativversorgung in der Region Landshut


Rama Dama“ der Gemeinde mit 70 Teilnehmern

Annähernd 70 Bürgerinnen und Bürger, beteiligten sich dieses Jahr bei der „Rama Dama-Aktion“ der Gemeinde. Einen großen Anteil hatten dabei die „jüngsten Bürger“ der Gemeinde, die noch nie so zahlreich vertreten waren. Ihnen sprach Bürgermeister Scheibenzuber, schon vor Beginn der Aktion, einen ganz besonderen Dank aus. Begleitet von den Eltern waren sie sehr engagiert bei der Sache. Die meisten Helfer waren Mitglieder von Vereinen, aber auch zahlreiche Privatpersonen und Gemeinderäte waren erfreulicherweise vertreten.  
Begonnen hatte der Aktionstag mit der Begrüßung durch Bürgermeister Scheibenzuber um 09:30 Uhr vor dem Rathaus. Das weitere „Prozedere“ ist den oft langjährigen Helfern bestens vertraut. So wurde der gesamte Gemeindebereich auf einzelne Gruppen aufgeteilt und dann ging es vom Ortsrand bis in den Ortskern systematisch vor. Mit nur „einer“ Wagenladung voller Müllsäcke wurde, erfreulicherweise, das „Vorjahresergebnis“ nicht mehr erreicht. Sichtlich zufrieden ließen sich dann alle Teilnehmer in geselliger Runde die wohlverdiente Brotzeit schmecken. Zum Schluss bedankte sich Bürgermeister Scheibenzuber im Feuerwehrhaus bei allen, die beim „Reinemachen“ in der Gemeinde mitgeholfen hatten.


Ludwig Mühlbauer - ein Wörther „Urgestein“ - feierte seinen 90. Geburtstag

Bei bester Gesundheit konnte kürzlich Herr Ludwig Mühlbauer seinen 90. Geburtstag feiern. Geboren wurde er am 20.03.1929 in Wörth, wo er auf dem elterlichen Hof aufgewachsen ist. Er besuchte 1954 bis 1955 die Winterschule in Landshut. Im Juli 1962 heiratete er seine Frau Therese Scharf. Vier Kinder entsprangen der glücklichen Ehe. Mittlerweile bereichern 10 Enkelkinder das Leben des Jubilars. Schwere Schicksalsschläge musste Ludwig Mühlbauer hinnehmen, als im Oktober 2013 seine Ehefrau und im Februar 2018 seine älteste Tochter Monika verstarben.
Der gesellige Jubilar bekleidete in seinem Leben viele Ehrenämter. So wurde er 1958 zum Feldgeschworenen bestellt. Von 1976 bis 1982 war er Mitglied der Kirchenverwaltung, davon sechs Jahre als Kirchenpfleger. 26 Jahre übte er das Amt des Messners in der Pfarrei aus. Von 1970 bis 1994 war er zudem auch als Fleischbeschauer tätig. Seit 70 Jahren ist der Jubilar Mitglied der Marianischen Männerkongregation Wörth sowie Ehrenmitglied der FFW und des Schützenvereins und Gründungsmitglied des Männergesangsvereins Wörth. 2003 wurde ihm für seine Verdienste die Bürgermedaille, die höchste Auszeichnung der Gemeinde Wörth, verliehen.
Mühlbauer ist ein begeisterter „Schafkopfer“, fährt immer noch gern mit dem Radl, pflegt den Garten und seine vielfältige Hilfsbereitschaft in der Gemeinde ist für den geselligen Jubilar selbstverständlich. Sein gutes Gedächtnis, sein Wissen aus den vergangenen Jahren und markante Jahreszahlen sind sehr oft das Familienarchiv seiner Kinder und Enkelkinder. Dass sich an seinem Ehrentag Vereinsvertreter, Freunde und Nachbarn die Türklinke in die Hände gaben, ist da wohl nur verständlich. Von Seite der Gemeinde gratulierten 1. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber und sein Stellvertreter, Ludwig Thoma, dem allseits bekannten und beliebten Jubilar zu seinem Ehrentag.

Ludwig Mühlbauer (Mitte) im Kreise der Familie mit 1. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber (vorne rechts) und Stellvertreter Ludwig Thoma (4. von links)

Hortleiterin erwirbt Zusatzqualifikation

-Heike Schnitzenbaumer ist Fachpädagogin für Bildung und Beratung-

Nach rund 18 Monaten Ausbildung für Kita-Leitungen erwarb Heike Schnitzenbaumer, die Leiterin des Wörther Kinderhorts, die Zusatzqualifikation der „Fachpädagogin für Bildung und Beratung“. Der Lehrgang unter der Trägerschaft des Caritas-Instituts für Bildung und Entwicklung fand an verschiedenen Standorten wie z.B. München oder am Starnberger See statt und war in sieben Module aufgeteilt.
Nicht nur bestmöglichste Betreuung und Förderung für die Kinder sondern auch die Erwachsenenbildung und – beratung spielt in einer Kindertagesstätte eine große Rolle. Gemeint ist damit sowohl die Betreuung der Eltern, als auch -aus Sicht der Leitungsfunktion- die Führung des Teams. Und genau auf diesen Schwerpunkten lag der Fokus des Lehrgangs. Wie kann ich im Bedarfsfall zielgerichtet beraten und dabei szenische Methoden anwenden? Nicht die Beratung mit dem direkten Lösungsvorschlag kommt zur Anwendung sondern die Entwicklung eigener Lösungen werden bei den Betreffenden gefördert. Ein weiterer Punkt ist die abwechslungsreiche und vielfältige Gestaltung von Elternabenden und Seminare oder Fortbildungen für die Belegschaft. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber gratulierte der Hortleiterin zu erfolgreichen Teilnahme an der Weiterbildung. Dieses neue, umfangreiche Wissen kommt den Bereichen Teamarbeit, Mitarbeiterführung, Konzeptionsarbeit und Elternkooperation zugute. Ein weiteres Qualitätsmerkmal der Wörther Einrichtung, so der Bürgermeister in seinen Ausführungen.  

Bürgermeister Stefan Scheibenzuber mit Heike Schnitzenbaumer

Meldepflicht für Beschäftigte in Privathaushalten

Der Bayerische Gemeindeunfallversicherungsverband informiert:

In Privathaushalten beschäftigte Personen (Haushaltshilfen, Babysitter, Putzkräfte, Haushälterinnen, Gartenhilfen, Pflegepersonen) sind bei allen

hauswirtschaftlichen Arbeiten wie Reinigen der Wohnung, Kochen, Kinderbetreuung, Einkaufen, Gartenarbeit und auf allen damit zusammenhängenden Wegen gesetzlich unfallversichert.

Viele Haushaltsvorstände - wie es in der Amtssprache heißt - wissen nicht, dass sie ihre dienstbaren Helfer auch bei der gesetzlichen Unfallversicherung anmelden müssen. Dabei spielt es keine Rolle, wie viele Stunden die Haushaltshilfe in der Woche tätig ist oder wie hoch ihr Einkommen ist. Die Anmeldepflicht besteht auf jeden Fall.

Für geringfügig Beschäftigte in Privathaushalten wird diese Verpflichtung über die Teilnahme am Haushaltsscheckverfahren bei der Minijobzentrale erfüllt. Eine geringfügige Beschäftigung liegt dann vor, wenn das regelmäßige Arbeitsentgelt - bei mehreren Arbeitgebern insgesamt - im Monat 450 EUR nicht übersteigt. Nähere Auskünfte erteilt hierzu die Minijobzentrale, 45115 Essen (Service-Tel: 01801/200504) oder im Internet unter: www.minijob-zentrale.de.

Die Beschäftigung von Haushaltshilfen, die nicht über das Haushaltsscheckverfahren gemeldet werden können, ist direkt beim zuständigen Unfallversicherungsträger (formlos per Brief, per Fax oder im Internet) zu melden.

Die Beiträge für den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz trägt der Haushaltsvorstand als Arbeitgeber, der im Gegenzug von Schadensersatz und Schmerzensgeldforderungen verletzter Haushaltshilfen bzw. deren Angehörigen befreit ist. Die Kosten, die bei einem Arbeitsunfall während der Hausarbeit oder auf dem Hin- und Rückweg zur Arbeitsstelle entstehen (z.B. medizinische Versorgung, Verletztengeld, Rehabilitation, Rente) werden übernommen.

Wer seine Haushaltshilfe nicht anmeldet, handelt ordnungswidrig, muss mit einer Geldbuße bis zu 2.500 Euro rechnen und die vorenthaltenen Beiträge nachzahlen. Diese Folgen lassen sich vermeiden, wenn der bei direkter Anmeldung zu zahlende Beitrag zwischen 40 und 80 EURO jährlich oder - bei Teilnahme am Haushaltsscheckverfahren - von 1,6% des gezahlten Entgelts entrichtet wird.
Für die direkte Anmeldung von Haushaltshilfen in Haushaltungen mit Sitz in Bayern (ohne Landeshauptstadt München) zuständig ist der Bayerische Gemeindeunfallversicherungsverband (GUW), Ungerer Str. 71 80805 München, Tel 089/36093 432 - Fax 089/36093 500 432, Internet: www.guvv-bayern.de.


Verlängerung der Gültligkeit von Kindereisepässen

Der Kinderreisepass ist gem. § 5 Abs. 2 Passgesetz sechs Jahre, längstens jedoch bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres gültig. Nach § 5 Abs. 4 Satz 2 Passgesetz kann die Gültigkeitsdauer des Kinderreisepasses bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres verlängert werden. Die Verlängerungsoption ist ein Ausnahmetatbestand, der den Antragstellern entgegenkommt und eine kostengünstigere Alternative zu einer Neuausstellung darstellt.

Voraussetzung einer Verlängerung der Gültigkeitsdauer eines Kinderreisepasses ist, dass die Verlängerung vor Ablauf der Gültigkeit erfolgt.

Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer nach deren Ablauf ist nicht zulässig. Sie stellt rechtlich eine Neuausstellung dar. Der Kinderreisepass verliert mit Ablauf der Gültigkeitsdauer nach § 11 Nummer 3 Passgesetz seine Gültigkeit als hoheitliches Identitätsdokument. Anders als bei behördlichen Fristen ist die rückwirkende Verlängerung einer gesetzlichen Gültigkeitsdauer grundsätzlich nicht zulässig.

Die rückwirkende Verlängerung eines Kinderreisepasses ist auch aus sicherheitspolitischen Erwägungen bedenklich. Abgelaufene, also ungültige Dokumente, die nachträglich durch Verlängerung der Gültigkeitsdauer wieder gültig werden, bergen ein erhebliches Risiko des Dokumentenmissbrauchs. So könnten abgelaufene Dokumente, die von Dritten aufgefunden werden, unter dem Vorwand der Gültigkeitsverlängerung zur Erschleichung eines hoheitlichen Identitäts­nachweises missbraucht werden.

Bürger-Service

Gemeinde Wörth/Isar

Am Kellerberg 2 a
84109 Wörth a.d. Isar

Telefon:  08702/9401-0
Fax:
08702/9401-25
E-Mail:
info@vg.woerth-isar.de

Suchzeitraum: 05. Juli 2020 - 05. Juli 2021

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