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Aus der letzten Gemeinderatssitzung am 01.02.2022

    Gemeinde und Johanniter gründen Naturkindergartengruppe - Baugebiet Schlossparkschwaige Nord-Ost geht in die zweite Auslegung

    Das neue Baugebiet Schlossparkschwaige Nord-Ost und die Gründung einer Naturkindergartengruppe waren die beherrschenden Themen in der letzten Gemeinderatssitzung. Beide Projekte erhielten die Zustimmung des Gremiums, sodass das Baugebiet in die zweite öffentliche Auslegung geht und in Wörth eine Naturkindergartengruppe entstehen soll. 


    Zum Tagesordnungspunkt Bebauungs- und Grünordnungsplan „Schlossparkschwaige Nord-Ost“ begrüßte Bürgermeister Stefan Scheibenzuber die zuständige Planerin, Frau Linke, vom Landschaftsarchitekturbüro Linke und Kerling aus Landshut. Im Zuge der ersten Auslegung gab es einige Einwendungen und Hinweise von Fachstellen, Bürgereinwendungen sind keine eingegangen, so Scheibenzuber in seinem Vorwort. Frau Linke stellte dem Gemeinderat im Anschluss die Inhalte der Einwendungen samt dazugehörige Beschlussvorschläge vor. Ein Schwerpunkt in der Bearbeitung lag ihren Angaben zufolge in der Forderung der Unteren Immissionsschutzbehörde auf die Erstellung eines Lärmschutzgutachtens aufgrund der Nähe zur Staatsstraße und dem Gewerbegebiet „Wörther Au“. Während die erste Auslegung bereits im Juli/August 2021 stattfand, dauerte die Bearbeitung des Gutachtens bis Dezember 2021. Zusammenfassend sind diesbezüglich bei einigen Parzellen im Baugebiet Vorgaben in Sachen Lärmschutz zwingend zu beachten. Weiterhin ergab eine Umplanung in Bezug auf zwei Doppelhaushälften die Notwendigkeit, sich mit der Oberflächenentwässerung in dem Gebiet neu zu befassen. Laut Frau Linke wird deshalb neben der vorgeschriebenen Muldenentwässerung eine zusätzliche Entwässerung in Richtung der östlichen Ausgleichsfläche geplant. Im Einmündungsbereich zur Staatsstraße beträgt die Breite der Siedlungsstraße sechs Meter, im weiteren Verlauf der Streckführung verringert sich diese wieder auf die üblichen fünf Meter. Durch die Aufweitung auf sechs Meter ist sichergestellt, dass der ein- und ausfahrende Verkehr, insbesondere die Lkw´s, ungehindert aneinander vorbeifahren können, um so einen Rückstau auf der vielbefahrenen Staatsstraße zu vermeiden. Diese Umstände, sowie alle anderen Einwendungen bzw. deren Beschlussvorschläge erhielten die Zustimmung des Gemeinderats, sodass in Kürze die zweite Auslegung beginnen kann. Zum weiteren Zeitablauf erläuterte Bürgermeister Scheibenzuber, dass man mit einem Satzungsbeschluss bis zum Sommer rechnet. Wie in den vorangegangenen Baugebieten wird es ein 4-wöchiges Bewerbungsverfahren geben, die Vergabe der Bauplätze erfolgt durch das bewährte Punktesystem. Der Zeitpunkt für den Beginn des Bewerbungsverfahrens gibt die Verwaltung rechtzeitig öffentlich bekannt.

    Bebauungs-und Grünordnungsplan Schlosspark-Schwaige-NordOst


    Mehr als zwei Jahre wurden die Rissbildungen im Feuerwehrhaus durch Fachbüros begleitet. Nach umfangreichen statischen Untersuchungen kann davon ausgegangen werden, dass die Rissbildung am Gebäude beendet ist und mit der Sanierung begonnen werden kann. Die Ursache dafür war der nachträglich Massivausbau im Dachgeschoss des Gebäudes. Der Gemeinderat stimmte nicht nur der Sanierung der Risse, sondern auch einem gesamten Außenanstrich des Gebäudes, einschließlich der Tore und des Erkers, zum Angebotspreis von 18.414,25 Euro zu.    

     
    Viele Eltern entschieden sich in diesem Schul- bzw. Kindergartenjahr ihr Kind nicht einzuschulen. Diese sog. „Korridorkinder“ verblieben somit im Kindergarten. Die Aufnahmekapazität des Kindergartens von 100 Kindern wurde dadurch überschritten, es entstand eine Warteliste. Um diesem Umstand wirksam begegnen zu können, machte man sich zusammen mit dem Träger der Einrichtung, den Johannitern, auf die Suche nach einer Lösung, so Scheibenzuber in seinen Ausführungen. Seitens einiger Eltern wurde auch ein Wald- oder Naturkindergarten ins Spiel gebracht, sodass die Gespräche zusammen mit dem Träger auch in diese Richtung liefen. In der letzten Sitzung beschloss der Gemeinderat einstimmig, eine Naturkindergartengruppe mit max. 20 Kindern zu gründen. Nachdem dazu die Zahlen auf dem Tisch lagen, stand noch eine Begehung der Örtlichkeit mit dem Landratsamt und den Johannitern auf der Agenda. Von diesem Termin berichtete der Bürgermeister und teilte mit, dass der Schlosspark aus Sicht der Fachbehörde ein durchaus geeignetes Areal zur Umsetzung der Idee ist. Geplanter Start wäre der 01. September, bis dahin sind noch einige Hausaufgaben zu erledigen, wobei sich Gemeinde und der Träger einig sind, diese bis dahin abgearbeitet zu haben.        

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