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Aus der letzten Gemeinderatssitzung am 17.05.2022

    In seiner letzten Sitzung befasste sich der Wörther Gemeinderat mit den Ergebnissen der zweiten Auslegung zum Bebauungs- und Grünordnungsplan Schlossparkschwaige Nord-Ost sowie dem Flächennutzungsplan. Während der Bebauungsplan aufgrund minimaler Ergänzungen in die dritte Runde geht, wurde zum Flächennutzungsplan der Feststellungsbeschluss gefasst. Weiterhin vergab der Gemeinderat Aufträge für den Bauhof, Kinderhort, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED und den Abriss der Schlossparkmauer samt originalgetreuem Wiederaufbau mit einem Gesamtvolumen von rund 390.000 Euro. 
    Zum Bebauungsplan Schlossparkschwaige Nord-Ost kamen seitens der Bürgerschaft keine Einwendungen, die Einlassungen der Fachbehörden wurden durch Frau Linke vom Landschaftsarchitekturbüro Linke und Kerling aus Landshut in der Sitzung aufgelistet und erörtert. Eine noch bestehende Niederspannungs-Freileitung, die über das neue Baugebiet führt, muss bis Ende des Jahres abgebaut werden. Vom Bund Naturschutz kam die Anregung, Handlungsempfehlungen zur Eindämmung der Lichtverschmutzung aufzunehmen. Bei der künftigen Straßenbeleuchtung wird eine Dimmstufe von 60 % vorgesehen. Vorgaben zur Beleuchtung auf Privatgrundstücken sind von der Gemeinde schwer zu kontrollieren, hier erfolgt der Verweis auf den Leitfaden des Bayer. Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Weiterhin wird vom Bund Naturschutz zur Erhöhung der Lebensraumvielfalt für die Garagen Flachdächer mit Begrünung empfohlen. Der Gemeinderat sprach sich für eine solche Festsetzung jedoch nur für die Garagen und Carports der Mehrfamilienhäuser im Norden des Baugebiets aus. Für die anderen Parzellen bleibt es bei der Empfehlung. Einer weiteren Forderung, die Änderung der Ausrichtung der Gebäudekörper zwecks optimaler Nutzung der Sonnenenergie, kommt der Gemeinderat auf Anraten von Frau Linke nicht nach. Eine starre Ausrichtung nach Süden ist für eine PV-Nutzung nicht erforderlich. Eine Ostausrichtung ist sogar günstiger, da kühle Solar-Module eine höhere Leistungsfähigkeit als erwärmte Module aufweisen. Der Gemeinderat entschloss sich, den „Mehrfamilienhäuser“ im Norden ein zusätzliches Planzeichen zuzuordnen. Bisher waren lediglich Einzelhäuser „E“ möglich, künftig sollen auch Hausgruppen „H“ zulässig sein. Dies bedeutet, dass auch Reihenhäuser errichtet werden können. Diese Änderung bedingt jedoch eine dritte, wenn auch auf zwei Wochen verkürzte, Auslegung. Das Gremium fasste einstimmig den Billigungsbeschluss und ordnete die neue Auslegung nach § 4a Abs. III BauGB an. 
    Die Ausschreibung für die Vergabe der Bauleistungen für den Abbruch und den Wiederaufbau der Schlossparkmauer ist abgeschlossen. Nach Prüfung der Unterlagen wird das Projekt an die Fa. Zehentbauer aus Landshut für die Summe von 251.202 Euro vergeben. Die Gemeinde erwartet in diesem Zusammenhang eine städtebauliche Förderung von bis zu 80 %. Der Bauhof benötigt einen neuen Kommunaltraktor. Es lagen mehrere Angebote vor, der Gemeinderat vergab den Auftrag in Höhe von 71.000 Euro an die Fa. Still aus Niederviehbach. Das Maßnahmenpaket für die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED für dieses Jahr beträgt 56.980,10 Euro. Insgesamt werden im Ortsbereich 55 Leuchten, zwei Masten und mehrere Fundamente erneuert. Laut Bürgermeister Scheibenzuber folgen in den nächsten Jahren noch zwei Pakete, dann ist die Umrüstung auf LED-Technik in Wörth abgeschlossen. Für Spielgeräte im Außenbereich des Horts stellt die Gemeinde einen Betrag von rund 13.000 Euro bereit. Darin sind eine Vogelnestschaukel, ein Kletterstangengerüst und eine große Sitzbank enthalten. Zur Sicherung des Einsatzes von Feuerwehr und Rettungsdienst erlässt die Gemeinde an der Zufahrt zur Isarhalle, beginnend von der Einfahrt Staatsstraße bis hin zum  Festplatz, beidseitig die Anordnung zur Aufstellung des Verkehrszeichens „absolutes Haltverbot“ mit Zusatzzeichen „Feuerwehranfahrtszone“.                

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