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Suchzeitraum: 15. Dezember 2019 - 15. Dezember 2020

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Wörther Senioren sind ganzjährig aktiv

Nach der Kommunalwahl 2008 hat sich Gemeinderat Ludwig Thoma bereit erklärt, das Amt des Seniorenbeauftragten zu übernehmen. Eine seiner ersten „Amtshandlungen“ war die Gründung eines Seniorenbeirates. Sie stehen dem Seniorenbeauftragten mit Rat und Tat zur Seite.

Wie lebendig der Seniorenbeirat und damit natürlich auch die Wörther Senioren sind, zeigt der folgende Rückblick:

Essen und Trinken bei Demenz

6. Impulsnetzwerk Senioren

Unter der Leitung der Seniorenbeauftragten des Landkreises Landshut, Fr. Janine Bertram, tagte kürzlich das Impulsnetzwerk der Senioren in der Gemeinde Wörth. Zweiter Bürgermeister und Seniorenbeauftragter Ludwig Thoma begrüßte, stellvertretend für ersten Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, die anwesenden Teilnehmer. Fr. Bertram schloss sich der Begrüßung an und berichtete einführend über die Aktivitäten im Rahmen der 1. Bayer. Demenzwoche. Anschließend stellte sie die Referentin, Frau Ingrid Steininger vor.  Diese ist als Dipl. Ökotrophologin im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten tätig und referierte über das Thema Essen und Trinken bei Demenz mit dem Titel  „VergEssen?“. Zu Beginn ihres Vortrags ging die Referentin auf die körperlichen Veränderungen beim älter werden ein. Im Konkreten auf Flüssigkeitsdefizite und Mangelernährung sowie die Ernährung bei Demenz. So werden beim älteren Menschen die Sinne schwächer, der Geruchs- und Geschmackssinn, für die Ernährung besonders wichtig, werde beeinträchtigt. Hinzu kämen in vielen Fällen, soziale Isolation, Trauer, Einsamkeit und Krankheiten mit dazugehöriger Medikamenteneinnahme. All dies können Ursachen sein, dass das Gefühl für Hunger und Durst nach und nach verloren gehe. Nicht selten werden Essen und Trinken einfach vergessen. Demenzerkrankte vergessen den richtigen Umgang mit dem Besteck, erkennen Speisen und Getränke nicht mehr als solche und ließen sich zudem auch leicht vom Essen ablenken. Es sei aber vor allem die Flüssigkeitszufuhr wichtig, so Fr. Steiniger. Man könne zwar mehrere Tage ohne Nahrung auskommen, aber ein Tag ohne Flüssigkeit könne bereites bedrohlich werden. Erste Anzeichen hierfür wären Kopfschmerzen, ein trockener Mund, Schläfrigkeit und Verwirrtheit. Um dem vorzubeugen, sollten zu jeder Mahlzeit Getränke gereicht werden. 1.5 l sollte der ältere Mensch täglich trinken. Im Folgenden nannte die Referentin „kleine Tricks“ um Demenzerkrankte Menschen zur Nahrungsaufnahme zu animieren. So sei buntes Geschirr weißem vorzuziehen. Kleinere Mahlzeiten, „Fingerfoot“ seien besser als überladene Teller. Des Weiteren empfahl sie, Speisen mit Gewürzen und Kräutern anzureichern, um so die Sinne anzusprechen. Am Ende ihres Referates resümierte Frau Steininger, dass dementiell erkrankte Personen ein erhöhtes Risiko für Mangelernährung aufweisen und sich nicht die an Demenz erkrankten  Personen, sondern das Umfeld auf die individuelle Situation anpassen müssen. Im weiteren Verlauf wurden diese Empfehlungen in der Praxis erläutert und vertieft. Im „Sinnes-Parcours“ erklärte Frau Steininger den rund 50 Teilnehmern die verschiedenen Stationen, bei dem Sinneseinschränkungen selbst wahrgenommen werden konnten und verschiedene Hilfsmittel vorgestellt wurden. Fragen aus der Zuhörerschaft wurden von Fr. Steininger zugleich umfassend beantwortet. Nach einer kurzen Pause, die zu einem regen Gedankenaustauch genutzt wurde, präsentierte Thoma  anhand eines Filmbeitrages einen kurzen Tätigkeitsbericht des Seniorenbeirates der Gemeinde Wörth für das Jahr 2018. Zudem sollen künftig Spiele- Nachmittage veranstaltet werden und in Kooperation mit der Gemeinde Niederaichbach wird es ab dem 14. November einen „mobilen Einkaufswagen“ geben (mit einem Fahrzeug der Malteser wird Senioren die Möglichkeit gegeben, Einkaufsfahrten nach Landshut zu unternehmen).


Sicher in den besten Jahren

Vortrag der  Kripo bei den Senioren

Alljährlich zu Beginn der Herbstzeit mehren sich in den Medien die Mitteilungen von Einbrüchen, Betrügereien, falschen Polizeibeamten usw. die sich vor allem ältere Personen als Zielgruppe ausgesucht haben. Grund für den Seniorenbeirat, mithilfe eines Vortrages, die Bürger der Gemeinde für dieses Thema zu sensibilisieren. Sie konnten hierzu Kriminalhauptkommisarin Gabriele Bauer von der Kripo Landshut gewinnen. Die Beamtin arbeitet als Kriminalpolizeiliche Fachberaterin in diesem Metier. Zunächst erläuterte sie die Machenschaften von kriminellen Schlüsseldiensten die nicht selten zu Wucherpreisen die Notlage von Hausbewohnern ausnützen und oft auch vor Gewaltandrohungen nicht zurückschrecken, um ihren „Lohn“ einzutreiben. Ihre Empfehlung “gehen sie zu einem Schreiner oder Spengler ihres Vertrauens, suchen sie auf keinen Fall im Telefonbuch nach diversen Schlüsseldiensten“. Des Weiteren gab sie Tipps zum Thema Einbruch. Einbrecher würden selten durch die Haustüre versuchen, ins Innere eines Hauses zu kommen. Vielmehr benutzten sie Terrassentüren und von der Straßenseite abgewandte Türen und Fenster. Diese gelte es, besonders zu schützen. Auf keinen Fall dürfe man Schlüssel unter Fußabstreifer oder ähnliches legen. Solche Stellen sind bekannt. Lieber gebe man einem Nachbarn einen Schlüssel zur Aufbewahrung und so die Kommissarin, „ein gekipptes Fenster ist ein offenes Fenster“. Bei Tage heruntergezogene Rollläden so, Fr. Bauer weiter, würden Diebe eher anlocken als abschrecken, sie vermitteln den Eindruck, dass niemand zu Hause sei. Im nächsten Punkt widmete sie sich falschen Polizisten, die teilweise mit falschen Uniformen (oft noch grünen Uniformen) und falschen Ausweisen aufträten und ihren Opfern am Telefon erzählten, sie stünden z. B. auf Einbruchslisten von festgenommenen Personen. Die Anrufer, so Fr. Bauer weiter, würden „Kollegen“ schicken, um alle Wertgegenstände in Sicherheit zu bringen. In solchen Fällen empfahl die Beamtin den  Rückruf bei einer bekannten Dienststelle aber niemals die angezeigte Nr. auf dem Display zurückrufen. Die Angabe von Straße und Hausnr. im Telefonbuch, mache es diesen Personen zudem leichter, „echt“ zu wirken. Tipp der Beamtin, der Name allein reicht im Telefonbuch. Eine weitere Form des Betrugs ist der „Enkeltrick“ bei man hohe Geldbeträge verlieren könne. Mit den Worten „Rate mal, wer da spricht“ oder ähnlichen Formulierungen geben sich Betrüger als Verwandte oder gute Freunde aus, die in unverschuldet in eine  finanziellen Notlage geraten seien und ganz dringend Geld bräuchten. Nicht selten würden sogar Taxis geschickt, damit die Opfer Geld von der Bank holen könnten. Eine weitere Betrugsmasche sind Gewinnspiele, bei denen hohe Gewinne vorgegaukelt würden, die man aber nur bekäme, wenn vorher anstehende Notarkosten beglichen würden. Auch hier der Appell, kritisch zu sein und lieber einmal mehr die Polizei zu Rate ziehen. Das dichte Gedränge in Kaufhäusern, öffentlichen Verkehrsmitteln und großen Veranstaltungen wie z.B. Christkindlmärkten  ist die Bühne von Taschen- und Trickdiebstahl. Die Diebe, darunter auch Kinder und Jugendliche treten oft in Gruppen auf. Während eine Person das Opfer ablenkt zieht die andere blitzschnell die Geldbörse aus Jacke oder Hose. Auch hierzu gab es von der erfahrenen Beamtin Tricks. So seien Geld, EC-Karten usw. immer in verschlossenen Innentaschen aufzubewahren, Handtaschen seien stets geschlossen, mit dem Verschluss nach Innen am Körper zu tragen und beim Bezahlvorgang dürfe man die Geldbörse nie aus den Händen geben. Sollte die Geldbörse gestohlen werden, müsse man sofort die Kreditkarte ( Sperrnotruf 116 116 )sperren lassen. Zu guter letzte hatte Fr. Bauer für jeden Besucher eine  Broschüre, in der man die Ratschläge und Tipps der Polizei nachlesen könne. Mit einem kräftigen Applaus und einem kleinen Geschenk, seitens der Bürgermeister Scheibenzuber und Thoma, bedankten sich die Anwesenden bei der Referentin KHKin Fr. Bauer für diesen informativen Vortrag.   


Besuch bei der Polizei in Landshut

Über 50 Senioren der Gemeinde hatten kürzlich die Einladung von Bürgermeister Scheibenzuber, ihn an seinem Arbeitsplatz in Landshut zu besuchen, angenommen. Per Bus „reisten“ die Senioren am frühen Nachmittag nach Landshut, wo sie im Innenhof der Polizeiinspektion schon erwartet und begrüßt wurden. Eingangs stellte Scheibenzuber seine Mitstreiter vor.
In 3 Gruppen aufgeteilt ging es dann ans „Eingemachte“. Während eine Gruppe den Zellentrakt aufsuchte und in den Genuss von „Gesiebter Luft“ kam, besichtigte eine zweite Gruppe die Einsatzfahrzeuge und deren Ausstattung. Die dritte Gruppe stattete derweil dem Schiesskino einen Besuch ab. Hier unterstrich der Bürgermeister eindrucksvoll, dass er als Pressesprecher, nicht nur mit dem „Bleistift“ sondern auch mit der Maschinenpistole umgehen kann. Ein weiterer Höhepunkt war dann der „Auftritt“ von Chili, einer Belgischen Schäferhündin, die zum Polizeihund ausgebildet wurde. Zuerst stellte sie mit ihrem „Herrchen“ ihren Gehorsam unter Beweis, bevor sie dann kleine Gegenstände suchte und natürlich auch fand. Als drittes demonstrierte Chili eindrucksvoll, dass sie auch ihre Zähne zeigen konnte, wobei ihr Führer natürlich durch einen dicken Anzug geschützt war. Als kleines Dankeschön überreichte Thoma dann dem Hundeführer ein kleines Präsent in Form eines „Wurstwaldis“. Nach diesen Vorführungen ging es in den Schulungsraum der Inspektion, wo Polizeihauptkommissar Baumgarten in einer Präsentation die wechselvolle Geschichte des Gebäudes der Inspektion vorstellte. Bei dem barocken Kollegbau handelt es sich um eine dreigeschossige Vierflügelanlage mit geschlossenem Innenhof. Die Jesuiten betreuten Kirche und Kolleg St. Ignatius bis zur Aufhebung des Jesuitenordens im Jahr 1773. Später wurden die Räumlichkeiten vom Priesterseminar Georgianum genutzt und von 1828 bis 1919, war darin eine Kaserne untergebracht. Als nächstes wurden diverse Ausrüstungsgegenstände vorgestellt, u.a. auch die erst vor kurzem in Betrieb genommene „Bodycam“. Polizeikommissarin, Nathalie Scheibenzuber, die in München in einer Erprobungsgruppe der „Bodycam“ gearbeitet hatte, konnte hierzu von neuesten Zahlen berichten. So seien Gewalttätigkeiten gegenüber Beamten bereits in kurzer Zeit zurückgegangen, wenn diese auf die Kamera verwiesen. Die Bodycam wirke auf jeden Fall deeskalierend, so Nathalie Scheibenzuber. Gegen Ende der Vorträge bedankte sich Thoma augenzwinkernd „bei unserem Bürgermeister“ und lud die Beamten in den Augustiner ein, wo man den Nachmittag mit einem Bradlessen zünftig ausklingen ließ. Zu guter Letzt erinnerte Thoma an den Vortrag der Kriminalpolizei, der am 11. November um 16:00 Uhr im Wörther Pfarrheim stattfindet. Bei diesem Vortrag werden Themen wie „falsche Polizisten“, Betrügereien, Einbrüche und dergleichen behandelt. Hierzu sind alle interessierten Bürger herzlich eingeladen.


Musikanten auf Tournee

Seniorenhoagarten in Rötz mit Wörther Musikanten
Eigentlich ist es den beiden ehemaligen Vikaren John Bosco und Dr. Anthony Chimaka zu verdanken, dass sich die beiden Gemeinden Rötz in der Oberpfalz und Wörth näher kennen lernten. So besuchten die Rötzer Bürger ihren ehemaligen Vikar Dr. Anthony in Wörth und die Wörther ihrerseits John Bosco in Rötz. Aus diesen mehr oder weniger zufälligen Begegnungen kam es nun zu einem ersten geplanten Treffen. Der Rötzer Pfarrgemeinderat lud zu einem Hoagarten ein, zu dem die Gäste aus Wörth, die Musikanten mitzubringen hatten. Für die „Hoagartenerfahrenen“ Wörther kein Problem.  Und so kam es, dass sich Seniorenbeauftragter Ludwig Thoma, am vergangen Sonntag, mit einem Bus Senioren und Musikanten auf den Weg nach Rötz machte. Begleitet von Bürgermeister Scheibenzuber und den Gemeinderäten Gerhard Biller und Armin Reiseck. Nach dem Mittagessen in einem Landgasthof trafen die Wörther am frühen Nachmittag in Rötz ein, wo sie im historischen Fürstenkasten schon von zahlreichen Rötzer Bürger erwartet wurden. Unter ihnen Bürgermeister Ludwig Reger, Herrn Winkelmann sowie den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates. Selbstverständlich waren auch die beiden Vikare John Bosco und Dr. Anhony Chimaka sowie Pfarrer Cletus Umezinwa anwesend. Nach der Begrüßung durch den Pfarrgemeinderat ging es auch schon los. Ludwig Thoma stellte die Musikanten vor, und die Gruppe Gsuacht und Gfunden eröffnete den musikalischen Reigen. Mit ihren gefühlvollen Liedern sang sich Christine Zellner in die Herzen der Zuhörer, gefolgt von Gstanzlsänger Franz Wagner, der mit dem Lied „Jesas san de Manna dumm“ zuerst die Männer aufs Korn nahm. „Jäger Karl und seine Treiber“ eine Gruppierung aus dem Wörther Männerchor hatte zunächst deftiges Liedgut auf Lager, bevor sie dann die Zuhörer mit mitsingen und schunkeln einluden. Ludwig Thoma, der durchs Programm führte, stellte den Rötzern die Gemeinde Wörth in Gedichtform vor. Wie nicht anders zu erwarten hatte auch Pater John seinen Anteil am Gelingen des Nachmittags. Er trug auf seiner Mundharmonika Marienlieder vor und sein Amtsbruder Pfarrer Cletus sang, ohne Begleitung aber mit voller Stimme, ein afrikanisches Kirchenlied. Für Gaumenfreuden sorgten zudem leckere Kuchen und pfannenfrische „Ausgezogene“. Gegen Ende der Veranstaltung zog Dr. Anthony sein persönliches Fazit dieses Nachmittages. Es sei immer wieder schön, sich zu treffen, weil man sich freue sich wieder zu sehen. Er lud zudem alle Anwesenden ein, ihn in seiner neuen Pfarrei Betbrunn zu besuchen. Ähnlicher Meinung war auch 1. Bürgermeister Ludwig Reger. Er bedankte sich bei den Akteuren für den gelungenen Nachmittag und hoffte, dass es eine Fortsetzung wo auch immer, geben möchte. Der Pfarrgemeinderat übergab den Musikanten ein „give away“ in Form eines Tragerl Genossenschaftsbieres und Bürgermeister Scheibenzuber hatte ein Weinpräsent für die Organisatorinnen des Nachmittags in peto. Das Flaschenpfand für das Tragerl, so war von Wörther Seite zu hören, müssten sich die Rötzer allerdings schon selber holen, beim Seniorenhoagarten im nächsten Jahr in Wörth, zu dem sie die Rötzer noch am Sonntag einluden.


Superstimmung beim Wörther Hoagarten

„… herts zua, wenn gspuit und gsunga wird“
Ein volles Pfarrheim und von Beginn an eine tolle Stimmung, sowohl unter den Gästen als auch den Musikanten, so könnte man das Geschehen am Sonntag, kurz zusammengefasst, beschreiben. Das ging schon los, als Vikar Anthony Samy in seinem Grußwort eine Anekdote schilderte, in der die bayerische Wortwendung „Passt scho´“ ausnahmsweise mal nicht passte. Den musikalischen Auftakt setzte davor die „Vuiseitmuse“ mit „Blechmusik“. Im Anschluss begrüßte Oranisator Ludwig Thoma alle Anwesenden. Nach der Vorstellung der Gruppen, gab es, einem Sonntagnachmittag gebührend, Kaffee und ein reichhaltiges Kuchen Büfett, hergestellt von fleißigen Wörther Bäckerinnen, bei denen sich Thoma herzlichst bedankte. Die weitere Bewirtung lag in den Händen des Seniorenbeirates. Den musikalischen Startschuss für den Hoagarten setzte dann die Wörther Stubnmusi. Es folgten Tobias und Tobias. Die jungen Musikanten spielten sich einmal mehr in die Herzen der Zuhörer. Als „Solist“ trat dieses Mal Heinrich Hahn auf, was aber seinen zündenden Witzen keinen Abbruch tat. Die „Vuiseitmuse“ zeigte im weiteren Verlauf des Nachmittags, warum sie sich so nennen. Ob Tuba, Okarina, Maultrommel, Gitarre oder Ziach, Rosemarie und Thomas beherrschen ihre Instrumente. Die Gruppe „Niglnolnei“, Franz Molnar und Begleiterin Roswitha, beendete die erste Runde. Bevor aber Franz seine berühmte Frage „ San olle do…?“ stellte, traf auch 1. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber ein, somit waren dann wirklich „olle do“. Reiherum und abwechselnd ging es dann musikalisch und zünftig weiter. Die gut aufgelegten Zuschauer sparten nach den einzelnen Darbietungen nicht mit Applaus, was die Musikanten mit noch mehr „musikalischer Hingabe belohnten“. Mit dem gemeinsam gesungenen Lied von der „ schwarzbraunen Haselnuss“ wurde die Pause eingeläutet. Anschließend ging es lustig mit Gesang, Instrumentaler Musik und reichlich Witzen lustig weiter. Bestens aufgelegte Musikanten, Sängerinnen und Sänger und begeisterungsfähige Zuhörer sorgten so mit Humor und lustigen Begebenheiten für einen stimmungsvollen Nachmittag, im Wörther Pfarrheim, was die begeisterten Besucher immer wieder mit großem Applaus und zu guter Letzt auch mit reichlich „Hutgeld“ belohnten. Lustig hatte der Hoagarten begonnen und sollte auch so enden, deshalb gab es als „Hinausschmeisser“ das gemeinsame Lied vom „lustigen Zigeunerleben“.


Tolle Stimmung beim Pfingstausflug

Einmal mehr konnte sich Seniorenbeauftragter Ludwig Thoma, über einen, bis auf den letzten Platz gefüllten Bus freuen, als die Wörther Senioren zu ihrem Pfingstausflug nach Rott am Inn aufbrachen. Mit „an Bord“ auch 1. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, dessen Grußwort fester Bestandteil bei Ausflügen der Wörther Senioren ist. Und auch dieses Mal  ging Scheibenzuber  auf „das“ aktuelle Thema im Gemeindeleben ein, wofür er großen Applaus erhielt. In Rott, bei der Confiserie Dengel angekommen, ging es Gruppenweise durch die Herstellungsräume der Confiserie. Während sich eine Gruppe bei Kaffee und Kuchen stärken und regionale Produkte kaufen konnte, erlebte die  andere  Gruppe hautnah die Herstellung von Schokoladenfiguren und erfuhr einiges über die Firmengeschichte. Seit der Gründung 1992 hatte Uwe Dengel aus kleinsten Anfängen eine erfolgreiche Pralinen- und Schokoladenmanufaktur mit 17 eigenen Läden und Partnergeschäften aufgebaut. Seit 5 Jahren verfolgt die Confiserie konsequent den Weg einer fairen Partnerschaft mit heimischen Milchbauern sowie Kakao- und Zuckerproduzenten in Lateinamerika. Dass die Führung immer wieder von kleinen „Naschpausen“ unterbrochen wurde, versteht sich von selbst. Im Anschluss gab es neben einem kleinen Geschenk, noch die Möglichkeit, sich reichlich mit Schokolade einzudecken. Zweites Anlaufziel war die Pfarrkirche von Rott, die neben der Wieskirche als eine der reinsten und kostbarsten Rokokobauten Bayerns gilt. Ursprünglich Teil einer Benediktinerabtei hat die Rotter Pfarrkirche im Lauf der Jahrhunderte eine wechselhafte, von kriegerischen Wirrnissen geprägte, Geschichte hinter sich. Nach zwei teilweise nicht originalgetreuen Restaurierungen wurde die ehemalige Klosterkirche  einer umfassenden Gesamtsanierung unterzogen, die sich am ursprünglichen Zustand orientierte. Seitdem ist die Kirche in neuer "alter Pracht" zu besichtigen. Zu guter Letzt wurde noch in einem gut bürgerlichen Gasthaus eingekehrt, wo man sich von den „Strapazen“ des Ausflugs erholte. Am frühen Abend erreichte man wohlbehalten das heimatliche Wörth.


Beste Stimmung beim Seniorennachmittag

Seit jeher ist es gelebter Brauch, dass die Gemeinde, im Rahmen des Pfingstvolksfestes, ihre älteren Mitbürger zu einer Brotzeit und Maß Bier ins Festzelt einlädt. So waren auch heuer eine sehr staatliche Zahl von Senioren der Einladung gefolgt, teilweise „chauffiert“ vom Shuttle- Service der Feuerwehr, und verbrachten in geselliger Runde einen schönen Nachmittag. Die beiden Bürgermeister Scheibenzuber und Thoma und richteten kurze Grußworte an die Gäste und die Musikkapelle „Spirifankerl“ brachte eine sehr gute Stimmung ins Festzelt.
Für die Gemeinde Wörth ist es eine aber auch Selbstverständlichkeit ihrer, nicht mehr mobilen, Bürger zu denken. So machte sich Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, unterstützt von seinem Stellvertreter Ludwig Thoma mit 3 großen Körben voller Brezeln, Käse und Grillhendeln auf den Weg zum Pflegeheim „Villa Wörth“. Unterstützt wurde er dabei von den Mitgliedern des Seniorenbeirates. Mit großem Hallo wurden die Besucher dann auch von den Bewohnern begrüßt. Pflegedienstleiterin Manuela Hutzenthaler, bedankte sich für die Brotzeiten und lud die Gäste auch gleich zu einem Ratsch mit den Senioren ein.


Feierliche Maiandacht im Garten der Villa Wörth

13. Maiandacht erfreut sich wieder großer Beliebtheit
Trotz unfreundlicher Witterung kamen am  vergangenen Sonntag viele Gläubige in den Garten der Villa Wörth, wo H.H. Pfarrer Hermann Höllmüller eine festliche Maiandacht hielt,. Der schöne Brauch, eine Maiandacht im Marienmonat in einem großen Garten und unter freiem Himmel zu feiern, wurde heuer zum 13. Mal zelebriert, seitdem das große Kreuz von den Initiatoren des Wörther Adventssingen gestiftet wurde. Eingangs begrüßte Fr. Hutzenthaler, namens der Einrichtung, Pfarrer Hermann Höllmüller, 1. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, Seniorenbeauftragten und zweiten Bürgermeister Ludwig Thoma mit dem Seniorenbeirat und den Wörther Männerchor, der die Maiandacht erstmals musikalisch begleitete. Wie in den vergangenen Jahren waren auch heuer wieder neben den Heimbewohnern, deren Angehörige, und dem Personal der Villa, viele Wörther Bürger zugegen. Nach dem Schlusssegen von Pfarrer Höllmüller bedankte sich Thoma bei allen, die zum weiteren Gelingen beigetragen hätten. Er freute sich zudem über die zahlreichen Bürger, zeige das doch die Verbundenheit zwischen den Bewohnern der Villa Wörth und der Gemeinde. Seit der ersten Andacht ist zudem die Einladung zu einer Brotzeit zu einem „festen Bestandteil“ der Maiandacht geworden und so ließen es sich die Betreiber der Villa Wörth, Fam. Burnengo auch heuer nicht nehmen, alle Anwesenden zur Brotzeit eizuladen. Eine Einladung, die gerne angenommen wurde, zumal sie im warmen „Inneren der Villa“  angerichtet war.


Blick hinter die Kulissen

Wörther Senioren besuchten Landshuter Zeitung
Ihrer Heimatzeitung statteten kürzlich die Wörther Senioren einen Besuch ab. Wann wolle doch mal sehen, wie die „Landshuter“ gemacht werde, so der Tenor im Vorfeld des Besuches. Der langjährige Chef vom Dienst, Falk Bottke, lies dann keine Fragen offen. Mit einem kurzen Film wurden die Besucher zunächst auf die „LZ“ vorbereitet. So vertreibe man im Ostbayerischen Raum nicht nur 16 Tageszeitungen sondern auch Anzeigenblätter und Extrablätter. Zudem sei man im Rundfunk und auch im Fernsehen präsent und mit IDOWA auch im Internet. Im Großteil ihres Erscheinungsgebietes sei die „Landshuter“ auch die einzige Lokalzeitung. Im Anschluss führte Bottke dann in einem kurzen Vortrag in die Geheimnisse des Pressewesens ein. Vom im Grundgesetz verankerten Recht der Pressefreiheit bis hin zur Privatsphäre spante Bottke den Bogen und erläuterte, dass es auch für „Presseleute“ Grenzen gäbe, die es einzuhalten gelte. Dann wurde das Verlagsgebäude erkundet, angefangen bei einem „Großraumbüro“ in dem die Fäden zusammenlaufen bis in den technischen Bereich, wo die Tonnenschweren Papierrollen auf ihren „nächtlichen“ Einsatz warteten. Denn, so Bottke, je später man drucke, desto aktueller die Zeitung. Am Ende der Führung bedankte sich Seniorenbeauftragter Ludwig Thoma mit der „Samstagsausgabe“ eines Geschenkkorbes bei Falk Bottke für die interessante Führung. Die Senioren Liesen dann im Kaffee Kreuzer den Nachmittag ausklingen.


Notfallknopf und Pfarrer Kneip

Auf Einladung des Seniorenbeirates hielten Mitglieder des Kneippvereins im Pfarrheim einen Aktivvortrag zum Thema „Wissen was gesund hält“. Im Vorfeld stellte Frau Elvira Kaulitzki vom Bayerischen Roten Kreuz den Hausnotruf und Mobilruf vor. In seiner Begrüßung freute sich Seniorenbeauftragter Ludwig Thoma, dass sich trotz „Eisdielenwetter“ viele Mitbürgerinnen und Mitbürger für diese Themen interessierten.
Ein besonderer Dank galt gleich zu Beginn den zahlreichen Kuchen- bäckerinnen die, wie auch die Referentinnen, zum Gelingen dieses Nachmittags beitrugen. Nach Kaffee und Kuchen stellte Fr. Kaulitzki, unterstützt von ihrer Kollegin Kerstin Zilke, den Hausnotruf vor. Bei der Anschaffung eines Hausnotrufes stünden die Mitarbeiter des Roten Kreuzes bei einem Ernstfall rund um die Uhr und auf Knopfdruck bereit. Innerhalb von Sekunden wird Hilfe organisiert und solange Kontakt gehalten, bis die „Ersthelfer“ vor Ort sind. Dies könnten, je nach Situation, Verwandte, Freunde, Nachbarn oder auch medizinisches Personal sein.
Die am Körper getragenen Handsender (Armband oder Kette) funktionieren auch beim Baden und duschen, wo nachweislich viel häusliche Unfälle passierten. Jeder Interessent kann sich in aller Ruhe zuhause beraten lassen und sich dann erst entscheiden. Wichtig auch der Hinweis, dass die Kosten für den Haus-Notruf bei Pflegestufen zum Teil oder auch ganz erstattet werden. Dabei sind die Mitarbeiter des BRK jederzeit behilflich. Nach einer kurzen Pause stellte Inge Nirschl das, aus fünf Säulen bestehende, Gesundheitskonzept von Pfarrer Kneipp vor.

Angefangen bei der Bewegungstherapie könne man durch körperliche Aktivitäten vielen Krankheiten vorbeugen. In die Ernährungstherapie als zweite Säule führte dann Frau Christine Schröpfer ein. Auch hier gelte, dass die richtige Ernährung vorbeugend und auch heilend wirken könne. So wirken eine langfristige Umstellung der Ernährung, weniger Fett, Zucker, Salz, Fleisch, gesüßte Getränke und Alkohol, dafür mehr Obst und Gemüse sowie ungesüßte Getränke, wahre Wunder. In die dritte Säule, die Phytotherapie, dem heilen mit Pflanzen und Kräutern führte Susanne Remiger-Seimel ein. Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten Heilverfahren überhaupt und wird in vielen Heilpraktiker Praxen angewendet. Ihre Tradition reicht zurück bis in die Steinzeit. Bis heute stammen eine Vielzahl moderner Arzneien direkt oder in abgewandelter Form von Pflanzen ab. So gebe es Medikamente auf Pflanzenbasis, die ohne Nebenwirkungen seien und sogar Antibiotika auf Pflanzenbasis.
Gewürze wie Pfeffer, Zimt, Mayoran, Ingwer usw. könne man in der Küche reichlich verwenden, genauso wie Bärlauch, Löwenzahn, Brennnessel usw. Hier gelte der Grundsatz von Pfarrer Kneipp ganz besonders, dass gegen jede Krankheit „ein Kraut gewachsen sei“. Die Hydrotherapie als vierte Säule beschreibt das vorbeugen und heilen mit Wasser. Hier wurde den Anwesenden gezeigt, wie man sich mit geringem Aufwand erfrischende Bäder bereiten kann. Wie beliebt diese „Wasseranwendungen“ sind, zeigt das ungebrochen große Interesse an der Wörther Kneippanlage. Die Ordnungstherapie, als letzte der fünf Säulen beruht auf einer positiven Lebenseinstellung. Gelte es doch, seine Zeit sinnvoll mit anderen Menschen zu verbringen und sich nicht abzuschotten. Das Pflegen von Gemeinsamkeiten, das Herstellen von Kontakten zu Gruppen oder Vereinen sei noch nie so leicht gewesen wie in der heutigen Zeit. Gestärkt mit Gottvertrauen, Dankbarkeit und Zufriedenheit könne man dann mutig durchs Leben gehen. Langanhaltender Applaus von Seiten der Zuhörer und ein kleines Präsent vom Seniorenbeauftragten waren der verdiente Lohn


Seniorenfasching wieder ein voller Erfolg

Zum 18. Mal veranstaltete mittlerweile das Team der ehemaligen „Angerer“ am Faschingsdienstag das mittlerweile traditionelle Seniorenfaschingskranzl im Pfarrheim. Innerhalb kürzester Zeit waren fast alle Plätze belegt und DJ Karl sorgte mit seiner Musik für eine gute Stimmung. Bevor das reichhaltige Kuchenbuffet, spendiert vom Angerer Team, eröffnet wurde, begrüßte die Sprecherin, Marion Rannow, die zahlreichen, gutgelaunten Gäste, unter ihnen die beiden Bürgermeister von Wörth, Stefan Scheibenzuber und Ludwig Thoma. Die Tanzgruppen Zwengs da`'Gaudi und die Generation Kids zeigten im Anschluss ihre neuen, vielfältigen Programme und sorgten mit tollen Tanzeinlagen für eine gute Laune. Dann war es Zeit für eine deftige Brotzeit mit Leberkäse, Wiener, belegten Platten und, natürlich durfte auch Käse nicht fehlen. Seniorenbeauftragter und 2. Bürgermeister Ludwig Thoma bedankte sich gegen Ende der Veranstaltung zusammen, mit Bürgermeister Scheibenzuber, bei den fleißigen Helferinnen für ihr Engagement zugunsten der Wörther Senioren. Eine Rose war der Dank für Ihre Mühe. Am Ende der Veranstaltung versprachen viele Senioren, im nächsten Jahr - so Gott will - wieder dabei zu sein, „weil es auch heuer wieder so schön war.“ Da für die Senioren an diesem Tag keine Kosten entstehen, bedankten sich die Organisatoren um Marion Rannow auch ganz herzlich bei den zahlreichen Sponsoren. 


Generation Kids rocken Villa Wörth

Auf der Finalstrecke des diesjährigen Faschings machten die Generation Kids, die jüngste Tanzgruppe der Generation X, erstmals auch in der Villa Wörth halt. Trotz „räumlicher Enge“ und „höhentechnisch“ leicht eingeengt, zündeten 23 Tänzerinnen und 1 Tänzer ein akrobatisches Feuerwerk ab. Neben der Tanzgruppe, ihrer Vorsitzenden, Sabine Steffens, den  Betreuerinnen und den Eltern der „Kids“ begrüßte Pflegedienstleiterin Manuela Hutzenthaler, auch den Seniorenbeirat mit 2. Bürgermeister Ludwig Thoma. Aber dann gehörte die „Bühne“ den Generations Kids, die ihr aktuelles Showprogramm präsentierten. Die Bewohner der Villa, die die Tanzgruppe mit fleißigem Klatschen und viel Applaus unterstützte, waren sichtlich begeistert von der tollen Choreografie und den imposanten Hebefiguren und belohnten die zwei Auftritte mit viel Applaus. Die Auftritte, so einige der Bewohner, brachten „richtig Schwung in die Villa“. Allgemeines Resümee der Bewohner war, dass die „nächstes Jahr wiederkommen müssen“. Viel Zeit zum Erholen blieb den Kids allerdings nicht, wartete auf der „Faschingszielgerade“ bereits der nächste Auftritt auf sie.


Pfeffenhausener Narhalla begeisterte die „Schwalbenwegler“

Kürzlich stattete die Pfeffenhausener Narhalla den Bewohnern des Hauses Schwalbenweg einen Besuch und zündete ein Feuerwerk an guter Laune und tänzerischer Akrobatik ab. Prinzessin Anna II und ihr Prinz, Jakob I. begeisterten samt Hofstaat, Prinzengarde, Männerballett und Showgruppe die Bewohner von Dr. Loew SozDL und die anwesenden Wörtherer. Zunächst begrüßten die beiden Hofmarschälle Lukas und Alexander die Gäste und stellten das Prinzenpaar vor. Es folgten Grußworte ihrer Lieblichkeit, Prinzessin Anna II, und seiner Tollität Prinz Jakob I. 2. Bürgermeister Ludwig Thoma schloss sich den Grußworten an und begrüßte die Narhalla Pfeffenhausen auf das herzlichste in Wörth. Als ehemaliger Pfeffenhausener freute er sich sehr über das Wiedersehen mit seiner „Heimatnarhalla“.  Nach dem Gardemarsch der Prinzengarde überreichte das Prinzenpaar Orden an die Einrichtungsleitung Karin Schneider, den Fachdienst Josefine Schnaudt, 2. BGM und Seniorenbeauftragten der Gemeinde Wörth, Ludwig Thoma und an Stefan Besl, der die Narrhalla engagierte. Mit großer Begeisterung verfolgten dann alle das weitere sehenswerte Programm. Das Prinzenpaar zeigte einen Walzer, das Männerballett zeigte zunächst den Tanz aus der „Superperforater-Werbung“ und dann, zum krönenden Abschluss tanzte auch noch "USCHI"mit. Als akrobatischen Höhepunkt zeigte die Showgruppe gigantische Hebefiguren und das alles unter freiem Himmel. Wie nicht anders zu erwarten wurde eine Zugabe verlangt und auch gegeben. Mit Grillwürstl und Getränken stärkten sich die Narhallesen bevor es zu einem weiteren Auftritt weiterging, allerdings nicht ohne das Versprechen abzugeben, im nächsten Jahr wieder zu kommen.


Jahresauftakt bei den Wörther Senioren

Gedenken an Prälat Helmuth Schuler und Notfalldose als Neujahrsgeschenk
Trotz stürmischem Winterwetters konnte sich Seniorenbeauftragter Ludwig Thoma mit seinem Beirat beim ersten Treffen im neuen Jahr über zahlreiche Besucher freuen. Namentlich begrüßte Thoma zunächst ersten Bürgermeister Stefan Scheibenzuber und die Gemeinderäte Sophie Schult und Gerhard Biller sowie die Sprecherin des Pfarrgemeinderates, Christine Schröpfer. Anders als sonst wurde aber der Nachmittag zunächst nicht mit Kaffee und Kuchen, sondern mit einem Gedenken an H.H. Prälat Helmuth Schuler eröffnet. Der überaus beliebte Geistliche war am Sonntagvormittag in seinem Haus verschieden. Mit bewegenden Worten berichteten  Scheibenzuber und Thoma von ihrem Abschied, tags zuvor, beim Geistlichen. Prälat Helmuth Schuler war nicht nur als Seelsorger beliebt, sondern ist auch vielen Menschen in der Pfarreiengemeinschaft zum einem guten Freund geworden. Zur Erinnerung an ihn und die verstorbenen der Gemeinde, entzündeten sie eine Kerze der Mutter zum guten Rat. Thoma bedankte sich bei den Mitgliedern des Beirates, die ihn auch im vergangenen Jahr tatkräftig unterstützt hätten. Einen ganz besonderen Dank stattete er den Kuchen-Bäckerinnen ab, die auch im vergangenen Jahr immer zur Stelle waren, wenn Kuchen benötigt wurde. Ein Pralinenpräsent war der Dank für ihre Mühen. Auch dieses Mal ließ das reichhaltige Buffet keine Wünsche offen. Im Anschluss stellte Gemeinderätin Sofie Schult, Allgemeinärztin von Beruf, die SOS Dose des VdK vor. Die Idee der SOS-Dose ist einfach, aber überzeugend und vielleicht sogar lebensrettend. Im Notfall sollen die wichtigsten Daten eines Patienten schnell und zuverlässig gefunden werden. In fast jeder Wohnung gibt es dafür einen Platz, den jeder findet: den Kühlschrank. In der Kühlschranktür wird eine Plastikdose verwahrt, die deutlich mit dem Aufdruck SOS-Dose gekennzeichnet ist. Darin befinden sich auf einem kleinen Formular alle wichtigen Daten eines Patienten. Das kann beispielsweise für einen Rettungsdienst, der in eine Wohnung kommt, in der ein Bewohner selbst keine genauen Auskünfte geben kann, sehr hilfreich sein. Und wenn man das ausgefüllte Formular kopiere könne man es, zusammengefaltet, auch immer bei sich tragen. So haben Ersthelfer immer Zugriff zu wichtigen Informationen.
Dass sich eine solche SOS-Dose im Kühlschrank befindet, ist an einem kleinen blauen Aufkleber erkennbar, der sich sowohl an der Wohnungs- als auch an der Kühlschranktür außen befindet. Rettungsdosen sind mittlerweile schon so etabliert, dass Rettungskräfte bei ihren Einsätzen auf diese Kennzeichnung achten. Auch Angehörigen, Freunden oder Nachbarn können die Angaben aus der SOS-DOSE helfen. Mit einem Präsent bedankte sich Thoma bei Sofie Schult für ihre Ausführungen. Die Dosen konnten als kleines „Neujahrsgeschenk“ mit nach Hause genommen werden und sind ab sofort, kostenlos, auch in der Gemeinde erhältlich. Schließlich präsentierte dann Richard Rebele in einer Bilderserie die Aktivitäten der Senioren  im vergangenen Jahr. Bei allen Ausflügen und Veranstaltungen, angefangen beim Seniorenfasching bis hin zum herbstlichen Hoagarten, wird alles mit der Kamera festgehalten, ein Pralinenpräsent und ein langanhaltender Beifall war der Lohn für diese Arbeit. Auch Bürgermeister Scheibenzuber war in seinem Grußwort voll des Lobes über den Beirat. Er ging des Weiteren auf zurückliegende Veranstaltungen der Gemeinde ein und gab einen kurzen Ausblick auf 2018. Er freute sich schon jetzt wieder auf das vielfältige Angebot des Seniorenbeirates und wolle, so gut es halt gehe auch daran teilnehmen. Er unterstrich dabei eine Aussage des Seniorenbeauftragten. Nehmen sie immer auch Nachbarn, Freunde und Bekannte mit zu den Treffen des Seniorenbeirates.  Aus den Händen vom Johann Meierlohr erhielt dann der Bürgermeister ein besonders Geschenk, zwei externe Festplatten mit Videos, die alle bei öffentlichen Veranstaltungen in und über Wörth von Meierlohr gedreht wurden. Insgesamt befinden sich auf den Festplatten über 60 DVDs mit einer Laufzeit von nahezu hundert Stunden die von der Gemeinde für zukünftige Generationen verwahrt werden sollen. Gegen Ende gab Thoma noch einige Termine für das kommende Frühjahr bekannt. Namens und im Auftrag der „Angerer“ lud er die Senioren  für den Faschingsdienstag zum Seniorenfasching ins Pfarrheim ein. Beginn ist 14:00 Uhr und Masken sind wie immer erwünscht.


Rückblick und Vorschau zugleich

Zu einem ersten Treffen im neuen  Jahr trafen sich kürzlich die Mitglieder des Seniorenbeirates im Gasthaus Dolce Vita in der Isarhalle. Seniorenbeauftragter und 2. Bürgermeister Ludwig Thoma freute sich in seiner Begrüßung über die Anwesendheit von Bürgermeister Stefan Scheibenzuber, seiner Gattin Heike sowie über das vollständige erscheinen des Beirates mit ihren Partnern und Partnerinnen. Thoma lies zunächst das abgelaufene Jahr Revue passieren. Mit 27 Veranstaltungen und Terminen sei der Seniorenbeirat auch im abgelaufenen Jahr sehr gut beschäftigt gewesen.  Alle Veranstaltungen zu denen der Seniorenbeirat eingeladen hatte, waren wie schon in den vorangegangenen Jahren, außerordentlich gut besucht gewesen. Aber auch Veranstaltungen, wie der traditionelle Seniorenfasching, organisiert von den „Angerern“ und unterstützt von ansässigen Geschäftsleuten, sowie die alljährliche Adventsfeier des Pfarrgemeinderates seien „feste Termine“ der Wörther Senioren, die ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen. Dass zudem auch die Ausflugsfahrten, 2018 drei an der Zahl, immer ausgebucht seien, mache ihn schon sehr glücklich, so Thoma in seinen Ausführungen. Begonnen hatte das „Seniorenjahr“ gleich zum Jahresbeginn, als der Beirat mit Bürgermeister Scheibenzuber den Bewohnern der Villa Wörth und des Hauses Schwalbenweg mit einem Marzipanschweinchen die Neujahrswünsche der Gemeinde überbrachte. Es folgten die, mittlerweile festen Termine, wie die „Bilder des abgelaufenen Jahres“ bei denen Hans Meierlohr das zurückliegende Jahr Revue passieren lässt, sowie der, bereits erwähnte Seniorenfasching. Es folgten Ausflüge nach Zwiesel/ Bayerischer Wald mit H.H. Prälat Schuler und nach Tirschenreuth wo u.a. eine barrierefreie Wohnung besichtigt wurde. Die, mittlerweile, 12. Maiandacht im Garten der Villa Wörth war ebenfalls wieder sehr gut besucht. Festlich begangen wurde das 10 jährige Jubiläum des Seniorenbeirates, Anfang Juli, bei dem auch Freunde aus Rötz begrüßt wurden. Der Sommerausflug führte die Senioren zum Hirzinger nach Söllhuben und an den Chiemsee. Beim Hoagarten, erstmals unter einem neuen Motto aber organisiert vom Seniorenbeirat im Pfarrheim, reichten die Plätze kaum aus, dagegen wurde ein Erste Hilfe Kurs, abgehalten von den Maltesern, eher spärlich angenommen.  Dazwischen gab es „kennenlern“  Gespräche mit der neuen Seniorenbeauftragten des Landkreises, Fr. Janine Bertram und mit  Fr. Hadersbeck von der ergänzenden unabhängigen Teilhabe Beratung für Behinderte. In diesem Zusammenhang bedankte sich Thoma nicht nur bei den Mitgliedern des Beirates sondern auch bei  deren Ehepartnern. Ohne deren aktive Mitarbeit könne so ein Programm, so viele Veranstaltungen nicht durchgeführt werden. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber dankte in seinem Grußwort zum einen dem Senioren-beauftragten der Gemeinde, Ludwig Thoma, sowie den Mitgliedern des Seniorenbeirats für die vielfältigen Aktivitäten im abgelaufenen Jahr. Er könne die Ausführungen von Thoma nur bestätigen, nehme er doch selber, zusammen mit seiner Frau, an vielen Veranstaltungen des Beirates teil, zudem erfahre er immer wieder, bei den unterschiedlichsten Gelegenheiten, von der Wertschätzung, die der Beirat bei den älteren Mitbürgern genieße.  
Auf 2018 eingehend sagte Scheibenzuber, dass es abermals gelungen sei, für alle Beteiligten ein attraktives Paket an Veranstaltungen und Ausflügen zu schnüren. Eine Kommune allein könnte dies gar nicht leisten, deshalb sei die Arbeit des Seniorenbeauftragten samt Beirat für das gesellschaftliche Zusammenleben im Ort unverzichtbar.


Neujahrsbesuche im Pflegezentrum und bei Dr. Löw

Gerne gesehene Gäste im Pflegezentrum Villa Wörth sind im Jahreslauf die Mitglieder des Seniorenbeirates der Gemeinde Wörth. Am ersten Wochenende im Neuen Jahr war es wieder soweit. Ausgerüstet mit Marzipan-Glücksschweinchen machten sie unter Leitung von 2. Bürgermeister und Seniorenbeauftragtem Ludwig Thoma den Bewohnern einen Neujahrsbesuch. Wie bereits in den vergangenen Jahren, war auch 1. Bürgermeister Stefan Scheibenzuber mit dabei. In ihrer Begrüßung verglich Pflegedienstleiterin Fr. Hutzenthaler die Besuche des Beirates mit Brücken, die zwischen der Gemeinde, der Villa und ihren Bewohnern bestehen. Sie freute sich über den guten Kontakt, der untereinander bestehe.  Erster Bürgermeister Scheibenzuber überbrachte die  Neujahrswünsche des Gemeinderates und der ganzen Gemeinde. Bezugnehmend auf Fr. Hutzenthaler meinte Scheibenzuber, dass man sehr gerne über dies „Brücke“ gehe, denn auch die Bewohner der Villa seien Wörther Bürger. Anschließend machten sich machten sich die Gäste auf den Rundgang durch das Pflegeheim, wobei jeder Heimbewohner einen persönlichen Glücksbringer bekam, den die Bürgermeister überreichten. Wie jedes Jahr überlebte manch Schweinchen den Besuchstag nicht lange während anderen wiederum ein längeres Leben beschieden ist.
Nach ihrem Rundgang durch das Pflegezentrum stattete man auch dem Haus Schwalbenweg einen Besuch ab. Auch hier überbrachte 1. Bürgermeister Scheibenzuber  zunächst die Grüße und Glückwünsche der Gemeinde und dann gab es auch hier Glücksbringer für die Bewohner. Die Bewohner  bedankten sich für den Besuch und luden die Gäste zu einem kleinen Umtrunk ein. Gemeinsam stieß man dann auf ein segensreiches, gesundes, und friedvolles neues Jahr an.

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