Geschichte der Gemeinde Wörth a. d. Isar

Wörth an der Isar ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Landshut. Der gleichnamige Hauptort ist Sitz der Gemeindeverwaltung und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft.

Bis zur Gemeindegründung

Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem jahr 1339, als ein Streit der Pfarrer von Hüttenkofen und Kirchberg über die Pfarrzugehörigkeit Wörths vom Regensburger Domkapitel zugunsten Hüttenkofens entscheiden wurde. Der Ort ist aber zweifellos älter, was allein schon seine Lage an der römichsen Fernstraße von Augsburg in Richtug Donau, der sogenannten Isartalstrße, andeutet. Diese wurden um 50 n. Chr. unter Kaiser Claudius angelegt. Für das 13. Jahrhundert sind Besitzungen des Reichsstifts Neidermünster in Wörth belegt. Später waren das Regensburger Domkapitel und das Kloster Niederviehbach wichtige Grundeigentümer. Auf die Verbindung zum Kloster der Augustiner-Eremitinnen in Niederviehbach deutet noch heute der Äbtissinnenstab im Gemeindewappen hin. Lange Zeit war Wörth ein kleines Dorf mit Sitz einer Obmannschaft, die zum Amt Ergolding, zum Landgericht Rottenburg und zum Rentamt Landshut gehörte. Um 1752 zählte Wörth nur 30 Anwesen.

 

Im Zuge der Säkularisation 1803 wurden die umfangreichen Besitzungen des Klosters Niederviehbach aufgelöst. Im Zuge der Verwaltungsreformen im Königreich Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

19. und 20. Jahrhundert

Mit der Eröffnung der Bahnstrecke Landshut-Plattling im Jahr 1880, an die Wörth mit einem eigenen Bahnhof angschlossen wurde, begann ein bis heute andauernder Aufschwung des Ortes. Im Zusammenhang mit der Isarregulierung im 20. Jahrhundert, wurde das zuvor sumpfige Gebiet rund um Wörth als Bauland gewonnen. Auch die um 1980 eröffnete Bundesautobahn A92, die nur rund einen Kilometer am Ortskern vorbeiführt, trägt bis heute mit der Ansiedllung immer neuer Firmen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde bei.

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